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In 117 Tage um die Welt 2020

MSC Weltreise

Ab Tag 69 - Ende

69.Tag Samstag 14.3.2020

Hobart Tasmanien (Australien)

Nach 1377 Seemeilen erreichen wir nach kühlen See Tagen am frühen Morgen Hobart.

Wir fahren in die Storm Bay (Stormbucht) die die Tasmanische Halbinsel mit der Bruny Island trennt.

Nach dem Anlegen und Frühstück begeben wir uns ins Theater im Bug wo wir uns für den Ausflug 7.45 Uhr bereithalten und die Busnummer erhalten. Das Einwanderungsprozedere in Australien ist etwas langwieriger und genauer als in anderen Destinationen, so verzögert sich das Ganze etwas.

Plötzlich aber kommt die Hiobsbotschaft, dass wir nicht an Land können wegen dem Corona 19V den es neu in Hobart gibt.

Wir müssen alle Masken fassen und begeben uns ins Hafengebäude wo die Pässe abgegeben werden und mit dem Einreiseformular verglichen wird das wir einige Tage vorher ausgefüllt haben.

Danach ging es wieder in Kolonne zurück aufs Schiff. Jeder der an Land gegangen wäre hätte nicht mehr aufs Schiff zurückdürfen. Der Kapitän wollte absolut kein Risiko eingehen, dass jemand den Virus mit aufs Schiff nimmt. Den Tag verbringen wir auf dem Schiff und sehen die Stadt Hobart nur vom Hafen aus. Hobart ist die Hauptstadt Tasmaniens eines der 6 Teile Australiens.

 

New South Wales mit der Hauptstadt Sydney

Victoria mit der Hauptstadt Melbourne

Queensland mit der Hauptstadt Brisbane

South Australia mit der Hauptstadt Adelaide

Western Australia mit der Hauptstadt Perth

Tasmanien mit der Hauptstadt Hobart

Northern Territory mit der Hauptstadt Darwin 

Australien Capital Territorium mit der Hauptstadt Canberra neu dazugekommen.

Am Abend fahren wir wieder los Richtung Sydney und der Ungewissheit was weiter passiert.

 

 70. Tag 15. März 2020 Diesen Tag haben wir übersprungen

 See Tag Richtung Sydney 637 Seemeilen

              
Heute Nachmittag ist eine Info Veranstaltung angesagt über das weitere Vorgehen.

Wir werden in Sydney wie geplant am Morgen einfahren, Ankern bis am Abend in der Bucht und sobald die MS Karneval vom Quai losgefahren ist dürfen wir anlegen direkt neben dem Opernhaus.

Jeglicher Landgang ist aber verboten, resp., darf nicht mehr auf das Schiff zurück. Es werden einige Leute von Bord gehen und irgendwie versuchen nach Hause zu gelangen. (Wird noch spannend wie sie das machen wollen).

Wie es weiter geht wird von Tag zu Tag entschieden. Fakt ist, wir brauchen nach Hause 4 Technische Stopps für Treibstoff, Essen etc. die sind auch gesetzt. Wir werden versuchen in Noumea (Neukaledonien) an Land zu dürfen. Ist im Moment noch Seuchenfrei!

Die Innovation der Seefahrt der Portugiesen machten sie zu den führenden Entdeckern des 15. Und 16. Jahrhunderts. Der vielleicht grösste Vorteil kam von ihren Schiffen «Karavellen». Diese Schiffe hatten innovative dreieckige Lateiner Segel die von bescheidenen Fischerbooten stammten und sie viel näher am Wind segeln liessen. Die portugiesischen Karten waren auch viel genauer und halfen Vasca da Gama, unbekannte Gebiete zu kartieren und 1498 einen Seeweg nach Indien zu finden. Der daraus resultierende Gewürzhandel machte Portugal reich. Im Jahr 1504 wurde es im Namen König Manuels I. illegal, Karten ausser Land zu bringen, um das geheime und äusserst wertvolle Wissen der Seeleute zu schützen.

 

71./72. Tag Montag/Dienstag 16./ 17. März 2020

Sydney Australien

Wir haben bis jetzt gesamt 25 800 Seemeilen hinter uns gebracht

Sind in Sydney eingelaufen mit einer tollen perspektive der Bucht mit Skyline Opernhaus und Bridge.

Ein Helikopter eines Fernsehsenders überfliegt uns einige Male, sind scheinbar interessante Ankömmlinge. Leider ist das Wetter sehr wechselhaft von Regen, Nebel bis Sonne ist alles innert Minuten dabei.

Die Stimmung ist wieder viel besser, vor allem wenn man hört was Zuhause abgeht merken immer mehr Leute, dass wir es da viel besser haben und in einem geschützten Raum mit allem was man braucht zur Verfügung hat. Die Franzosen und einige Österreicher motzen herum und rufen schon von Entschädigung etc. Wir können ab heute gratis ins Internet an den PCs auf dem Schiff, was eine angenehme Geste ist, so dass wir nicht ganz abgeschnitten von Zuhause sein werden.

17. März  Dienstag

Super Sonnenaufgang und herrliche Beleuchtung für Fotos der Stadt was uns etwas entschädigt.

Es wurde angeboten wer möchte kann das Schiff verlassen, darf aber nicht mehr zurück. Dies haben heute Morgen was man gehört hat ca. 150 Leute gemacht und verbringen einige Tage in Australien oder versuchen irgendwie nach Hause zu kommen.

Aerobic ist angesagt das hält uns Fit, wenn wir schon nicht in der Stadt laufen können.

 73. Tag Mittwoch 18. März 2020

See Tag Richtung Melbourne

Von Sydney aus fahren entgegen der ersten Aussage «wir bleiben noch in Sydney» jetzt nach Melbourne wo alle die Möglichkeit bekommen nach Hause zu fliegen. Variante ist mit dem Schiff weiter zu fahren mit voraussichtlichem Ziel Dubai wo alle von Bord müssen und einen Rückflug nehmen. Wir hoffen das klappt, denn wir möchten nicht den Flug ab Melbourne mit rund 26 Std. Flugzeit.

 Wir sind nachdem einige hundert Passagiere das Schiff auf eigene Faust und andere mit einem organisierten Flug via Bangkok nach Hause gewählt haben, noch 1769 Passagiere und 789 Besatzungsmitglieder an Bord.

Wir bekommen um 18.15 Uhr neue Infos.

Heute Abend sind wir an einem Event Eingeladen mal schauen?

Millionen von Jahren an hydrothermaler Aktivität entlang der Ozeankämme haben enorme Mengen an Mineralsalzen in die Ozeane freigesetzt, die die Organismen wie Plankton und Muscheln verwendet haben, um sie nach ihrem Tod ins Meer zurückzuführen.

Einige Meere sind salziger als andere, zum Beispiel ist die Adria salziger als das Tyrrhenische Meer.

Der Eventabend war sehr gelungen was das Essen betraf. Es gab ein Rauchlachs Quiche als Vorspeise.

Zum Hauptgang ein Risotto mit Gorgonzola und Radicchio und Walnüssen. War sehr fein.

Zum Dessert ein Gelato mit Beeren.

Die Bedienung und Musik dazu sehr angenehm halt einfach etwas laut vom Lokal her.

 74. Tag Donnerstag 19. März 2020

Melbourne

Wir erreichen Melbourne gegen Mittag und legen um 13 Uhr an nach einer endlosen Einfahrt in die Bucht von Melbourne.

Hier verlassen ca. 150 Personen das Schiff freiwillig und werden mit Bussen zum Flughafenhotel gebracht von wo sie später Richtung Singapur fliegen und mit nächster Gelegenheit in die Heimat.

Wir bleiben bis Dubai, wenn das klappt um von dort Heim zu fliegen.

Um 18 Uhr legen wir ab da noch ein Schiff wartet um Essen et. Aufzuladen.

Wir fahren nach Fremantle wo ein Technischer Stopp geplant ist bevor es weiter nach Dubai geht.

Es stehen ca. 14 Seetage vor uns.

 75. Tag Freitag 20. März 2020

Seetag

Heute Nacht stellen wir die Uhr um 1 Std. zurück, somit sind wir 10 Std der MEZ voraus.

Der Ozean ist niemals still. Ob vom Strand oder vom Boot aus, wir erwarten Wellen am Horizont. Wellen entstehen durch Energie, die durch Wasser bewegt fliesst und es in kreisenden Bewegungen bewegt. Wasser bewegt sich jedoch nicht in Wellen. Wellen übertragen Energie, nicht Wasser, über den Ozean und wenn sie nicht durch etwas behindert werden, können sie sich über ein ganzes Ozeanbecken bewegen. Wellen werden am häufigsten durch Wind verursacht. Wellen die durch die Anziehungskraft von Mond und Sonne verursacht werden, werden als Gezeiten bezeichnet. Das auf und ab von Wellen und Gezeiten ist die Lebenskraft unseres Ozeans in der Welt.

 76. Tag Samstag 21. März 2020

Seetag im Süd Ozean

 

Sydney bis Fremantle 1190 Seemeilen

 

„Im Leben geht es nicht darum, darauf zu warten, dass der Sturm vorbeigeht…

Es geht darum, im Regentanzen zu lernen.“

77. Tag Sonntag 22. März 2020

Seetag Richtung Fremantle

Es ist recht sonnig aber eher kühl und Wellen von 3.5 Metern.

 78. Tag Montag 23. März 2020

Seetag

Es ist schon etwas wärmer und sonnig. Geniessen den Tag mit sünnele und am Nachmittag mit dem neu aufgelegten Trivia Weltspiel das wir an See Tagen die über 4 Tage dauern als Team Samoa.

Das grösste Meer ist das Beringer Meer mit 2.270.000 Km2

Das salzigste Meer der Welt ist das Meer mit 41 Teilen Salz pro 1 000 Teile Wasser.

Das wärmste Meer der Welt ist das Rote Meer, wo die Temperaturen, je nachdem wo gemessen wird, zwischen 20 und 31 Grad C liegen.

Die kältesten Meere befinden sich in der Nähe der Pole wie Grönland, Barents, Beaufort, Kara, Laptev und Ostsibirisches Meer in der Nähe des Nordpols und Weddel-Rossmeer bei den Südpolen. Die Ostsee gilt auch als eines der kältesten Meere.

Je nach Salzmenge im Wasser gefriert das Meerwasser bei etwa -2 Grad C. Ein hoher Salzgehalt senkt die Gefriertemperatur und ein niedriger Salzgehalt erhöht die Gefriertemperatur.

 79. Tag Dienstag 24. März 2020

Fremantle (Perth)

Wir legen in einem sehr engen Hafen in Fremantle an um den technischen Stopp, Treibstoff zu laden und Abfall zu entladen.

Polizei bewacht uns den ganzen Tag damit niemand aussteigen kann. Ein Fernsehteam ist bei der Ankunft schon stationiert und möchte Filmen, da Schreckensmeldungen in den Zeitungen stand wir hätten 300 Corona Verdachtsfälle an Bord.

 

80. Tag Mittwoch 25. März 2020

Wir fahren ab Richtung Dubai. Entfernung 4998 Seemeilen.

In der Nacht kommt die Hiobsbotschaft, dass Dubai den Hafen für alle Auswärtigen Schiffe geschlossen hat.

Wir kreisen nun den ganzen Tag in der Nähe von Fremantle und warten auf eine Meldung, wo wir hinkönnen.

Weil sich so viel unterhalb der Ozeane abspielt ist leicht zu vergessen, dass die Ozeane voller Geheimnisse sind. So sind zum Beispiel rund 20 Millionen Tonnen Gold verteilt. Es ist jedoch unglaublich verdünnt, mit nur wenigen Teilen pro Billion Liter Wasser. In den Meeresboden ist auch ungelöstes Gold eingebettet, aber sein Abbau nicht kostenwirksam. Wenn es jedoch gleichmässig auf alle Menschen auf der Erde verteilt wäre, würde jeder vier Kilogramm Gold erhalten.

 81. Tag Donnerstag 26. März 2020

Wir kreisen immer noch an der Küste von Perth/Fremantle umher.

Reisen ist grossartig, weil wir immer wieder an dieselben Orte gehen können, aber manchmal auch an neue Orte reisen, die wir bisher nur in Büchern sahen.

Auf Reisen kann man sich erlauben, über Dinge nachzudenken, die sonst in den Hintergrund rücken würden. Auch mit Freunden zu reisen ist interessant, da man die gleiche wunderschöne Landschaft mit jemand anderem erleben kann. Sie können auch über Themen sprechen, die sie sonst niemandem mitteilen würden.

Es liegt etwas so Schönes im Reisen, und Ihr Herz kann sich öffnen. Sie fangen an, sich in das Abenteuer und die Schönheit zu verlieben, die Ihnen die Welt bietet und werden mutig, neue Dinge auszuprobieren.

Schönheit bleibt im Auge des Betrachters, wenn es um die Natur geht, aber wir alle können zugeben, dass jedes noch so kleine Teil atemberaubend ist. Beginnen Sie, neue Erinnerungen zu sammeln und finden Sie eine >Leidenschaft für andere und die Welt die wir teilen.

 82. Tag Freitag 27. März 2020

Wir fahren weiterhin die Küste von Perth hoch und zurück.

Am Mittag dann die erfreuliche Meldung, dass wir die Erlaubnis bekommen am Abend vor Reede zu gehen und uns mit weiterem Food für die nächsten 14 Tage zu beladen.

Danach soll es Richtung Mittelmeer vorwärts gehen.

Korallenriffe sind grosse Unterwasserstrukturen, die aus den Skeletten kolonialer wirbelloser Meerestiere bestehen, die als Korallen bezeichnet werden. Die Korallenarten, die Riffe bauen, werden als Herma typische oder Steinkorallen bezeichnet, da sie dem Meerwasser Calciumcarbonat entziehen um ein hartes, haltbares Exoskelett zu schaffen, das ihre weichen, sackartigen Körper schützt. Andere Korallenarten, die nicht am Riff Bau beteiligt sind, werden als Weichkorallen bezeichnet. Diese Arten von Korallen sind flexible Organismen, die laut der Coral Reef Alliance einer gemeinnützigen Umweltorganisation, häufig Pflanzen und Bäumen ähneln und Korallenarten wie Seefächer und Seepeitschen umfassen.

Jede einzelne Koralle wird als Polyp bezeichnet. Korallenpolypen leben auf den Kalziumkarbonat Exoskeletten ihrer Vorfahren und fügen der Vorhandenen Struktur ihr eigenes Skelett hinzu. Im Laufe der Jahrhunderte wächst das Riff allmählich, ein winziges Exoskelett nach dem anderen, bis es zu einem massiven Bestandteil der Meeresumwelt wird.

Die grössten Korallenriffe befinden sich in den klaren Gewässern der Tropen und Subtropen. Das grösste dieser Korallensysteme, das Great Barrier Reef in Australien ist mehr als 2400 Kilometer lang.

83.Tag Samstag 28. März 2020

Nach der Beladung letzter Nacht wollten wir ablegen Richtung Heimat.

Leider hat sich die Materiallieferung in die Länge gezogen, so dass es nicht vor Sonntag weiter geht.

Es wird geschätzt, dass in den Weltmeeren unglaubliche 20 000 verschiedene Fischarten leben. Diese kommen in allen Formen und Farben und grössen vor, leben in unterschiedlichen Tiefen und bei unterschiedlichen Temperaturen. Inzwischen sind jedoch fast alle von ihnen bedroht. Laut Landwirtschaftsorganisation sind 89.5% der Fischbestände überfischt oder vollständig aufgefischt worden.

 84. Tag Sonntag 29. März 2020

Am Abend legen wir nun endlich ab zu unserem nächsten geplanten techn. Stopp Colombo das 3165 Seemeilen vor uns liegt.

Wir sollten am 6. April am Morgen den Hafen anlaufen.

„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt“

Das unerforschte Potenzial der Ozeane kann durch die Tatsache erklärt werden, dass wir den gegenwärtigen globalen Energiebedarf fünfmal decken könnten, wenn wir nur 0,1 % der kinetischen Energie des Ozeans (Erzeugt durch Gezeiten und Strömungen) gewinnen könnten!

In unseren Ozeanen steckt so viel Energie. Es gibt jedoch zwei grosse Probleme bei der Gewinnung. Erstens ist sie meist sehr diffus. Um die Energie effizient zu gewinnen, muss sie konzentriert sein. Es gibt nur sehr wenige Orte, an denen sich die Gezeiten und Strömungsenergie konzentrieren. Dies muss am Eingang von Becken sein. Um sie zu gewinnen ist so gut wie unmöglich.

 85.Tag Montag 30. März 2020

See Tag

Verbringen der Tag mit Aerobic, Jassen mit Guido und Martin sowie lesen und sünnala.

Der höchste Wasserfall an Land ist der Salto Angel in Venezuela mit einem Gefälle von über 979 Metern. Dies ist jedoch nichts im Vergleich zum Katarakt der Dänmarkstrasse, eine Meerenge zwischen Grönland und Island. Der kalte Grönlandstrom fliesst durch die Meerenge nach Süden in den Atlantik. Durch den Temperaturunterschied von Tag/Nacht stürzen pro Sekunde 3 000 000 m3 kaltes salzreiches Wasser von einer tiefe von 600 Meter auf 4000 Meter hinunter. Somit ist die Grönland-Island-Schwelle (Greenland-Iceland Rise), welche die Tiefseebecken der Irmingersee und Grönlandsee voneinander trennen, der grösste Wasserfall der Welt.

Wir fahren Richtung Suez das 3456 Seemeilen vor uns liegt.

Es ist sehr warm über 30 Grad

Leider sind 7 Tages-Einträge verschwunden und nicht mehr auffindbar!!! Schade!

 

93. Tag Dienstag 7. April 2020

See Tag

 

Wir fahren im Arabischen Meer Richtung Suez. Das Wetter ist bewölkt aber schwül warm. Das Meer hat sagenhafte 30 Grad Wasser Temperatur. Der Swimmingpool, der mit Meerwasser frisch aufgefüllt wird hat am Morgen schon wieder 31.5 Grad was nicht gerade eine Erfrischung ist.

„So wie Flüsse sich im Meer verlieren, verlieren sich Tugenden im Eigeninteresse“ Franklin D. Roosevelt

Columbus Entdeckungsreise begann am 3. August 1492 am Golf von Cadiz. Am 12. Oktober gegen 02.00 Uhr sichtete der Ausguck Land, obwohl Columbus später behauptete, er habe dort einige Stunden vorher schon Licht gesehen. Dies ermöglichte ihm die Lebenslange Rente zu beanspruchen, die Ferdinand und Isabella der ersten Person, die Land sichtete versprochen hat.

 94. Tag Mittwoch 8. April 2020

Richtung Suezkanal den wir nach 3456 Seemeilen am 14. April erreichen sollten.

Wir haben heute nach dem obligaten Jass und Aerobic Stunde Coiffeur Termin.

Das Meer ist immer noch 30 Grad warm aber merklich durch Plastikabfall verunreinigt, was wir vorher nie beobachten konnten.

Wenn wir daran denken woher die Luft kommt, die wir atmen, denken wir an die majestätischen Mammutbäume oder an den Regenwald, aber der grösste Teil des Sauerstoffs stammt tatsächlich von winzigen Pflanzen im Ozean, die Phytoplankton genannt werden. Obwohl es schwierig ist die Menge zu berechnen, da die Anzahl stark schwankt schätzen Wissenschaftler, dass sie zwischen 50 und 85 % des Sauerstoffs in der Atmosphäre ausmacht.

Heute Essen wir im China Restaurant mit Guido, Margrith und Martin.

 95. Tag Donnerstag 9. April 2020

 

See Tag

Wir fahren im Arabischen Meer Richtung Horn von Afrika. Es ist sehr warm und die See sehr ruhig.

Wir müssen wegen der Gefahr von Piraterie am Abend alles verdunkeln und die Decks 15/16 sind ganzen Tags gesperrt. Die Nato überwacht uns so gut es geht. Es gibt einen Notfall Plan mit Farb-Kennzeichnung die uns anzeigt was zu machen ist, von Deckräumung bis alle auf Deck 4 ist alles dabei.

Die Uhren werden wieder um 1 Std zurückgestellt, somit sind wir noch 1 Std der MHZ voraus.

 

Der Meeresboden wurde kariert, jedoch nur mit einer Auflösung von 5 Km. Dies bedeutet, dass auf diesen Karten nur Merkmale sehen können, die grösser als 5 Km sind. Im Gegensatz zu Landkarten kann der Meeresboden nicht gemessen werden. Es ist keine leichte Aufgabe eine Person auf den Grund des Ozeans zu bringen, wo der Druck von 100 mini Jumbo-Jets auf ihren Körper ruht. Zudem ist es in der Tiefe finster.

 96. Tag Karfreitag 10. April 2020

See Tag

Wir umfahren das Horn von Afrika und fahren bei recht ruhiger See Richtung Meerenge Golf von Aden und rotes Meer.  75 Seemeilen vor uns auf der Steuerbordseite liegt Jemen und auf der Backbordseite 100 Seemeilen entfernt das Horn von Afrika und die Küste Somalias.

Die Piraten Gefahr besteht weiterhin, was uns aber nur in der Nacht einschränkt.

Von Colombo aus haben wir bereits 1816 Seemeilen zurückgelegt und es bleiben noch 1633 Seemeilen bis Suez.

„Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben ohne Farben“

Heute halten wir um 14 Uhr eine Schweigeminute für die Toten und vor allem für die unermüdlichen Helfer/innen im Einsatz gegen das Covid-19 ab.

 97.Tag Samstag 11. April 2020

Am frühen Morgen haben wir den Golf von Aden durchfahren und wir sehen wieder einmal etwas Land beim Morgendlichen sünnelen auf dem Balkon. In der Zwischenzeit haben wir seid Colombo 2000 Seemeilen hinter uns. Es wird wieder sehr warm und laut Plan findet das Aerobic draussen auf Deck 13 statt, was ich viel lieber habe.

Am Abend ist eine sensationelle Magic Show aufgeführt worden, die uns 45 Minuten ins Staunen verzaubert hat.

 98. Tag Oster Sonntag 12. April 2020

Heute Morgen haben wir eine erfreuliche Nachricht erhalten, wann und wo wir ausgeschifft werden, und können auf einem Zettel ankreuzen, wohin wir Nachhause gebracht werden möchten. Für uns ist nur die Variante Zürich HB zur Verfügung.

Für die Deutschen und Österreicher sieht es blöder aus, da nicht so viele Orte angefahren werden.

Das Meer ist immer noch ca. 27 Grad warm und die Sonne scheint stark aber mit Wind begleitet.

Auf dem Schiff geben sie sich sehr Mühe Ostern zu feiern, so wird der Gottesdienst aus Rom direkt ins Theater übertragen und auf Deck 5 sind Riesige Schoko Ostereier schön verziert aufgestellt.

Der Abend ist Elegant angesagt, so dass wieder einmal die schönen Kleider hervorgeholt werden können.

Das Wetter ist schön aber doch kühler max. 28 Grad Luft und Wassertemp. 26 Grad.

 99. Tag Oster Montag 13. April 2020

Die Uhren werden wieder eine Stunde zurückgestellt, somit sind wir nun der MEZ gleich.

Heute denken wir speziell an Papa, der heute 98 Jahre alt geworden wäre.

Es ist wieder etwas kühler und vor allem windiger 43 Km/h. Das Wasser nur noch 24 Grad.

„Wenn du liebst, was du tust, wirst du es gut machen“

Um als Eisberg eingestuft zu werden, muss die Höhe des Eises grösser als 5 Meter über dem Meeresspiegel sein und die Dicke muss 30-50 Meter betragen und eine Fläche von mindestens 500 m2 abdecken.

Es gibt kleinere Eisstücke die als „Bergy Bits“ und „Growler“ bekannt sind. Diese können von Gletschern oder Schelfeis stammen und können auch das Ergebnis eines grossen Eisberges sein der zerbrochen ist.

 100. Tag Dienstag 14. April 2020

See Tag Richtung Suez

Es ist windig und merklich kühler, sowie sehr dunstig. Das Wasser im Pool nur noch 20.4 Grad.

Die Wellen sind die ganze Nacht und bis Mittag recht hoch ca. 4 Meter.

Die Abendliche Show heute ist die letzte der Reise und wird als Abschiedsshow gehalten. Es tanzen die Show Girls Can Can und der Magier hat wieder Kunststücke vorbereitet. Als Überraschung wird die Ganze Crew vorgestellt. Schon beeindruckend, wie viele Leute es braucht um das Schiff zu unterhalten.

Die alten Ägypter waren bereits um 3000 v. Chr. In der Lage, Rümpfe aus Holzbrettern herzustellen, indem sie Schilf oder Gras dazwischen stopften, um den Rumpf abzudichten. Das Zedernschiff von Pharao Sneferus, das in einer Inschrift aus dem Jahre 2613 v. Chr. Gefunden wurde, ist der erste erhaltene historische Hinweis auf ein benanntes Schiff.

Wir fahren am Vormittag an vielen Bordinseln vorbei die für unseren Treibstoff sorgen.

Wir erreichen Suez um 14 Uhr und werden hier auf Reede gehen, bis wir ein Ticket für die Durchfahrt für morgen erhalten.

Heute Abend ist ein grosses Buffet auf Deck 13 angesagt um 23.30 Uhr.

„Glück ist ein einfaches alltägliches Wunder, wie Wasser, und wir sind uns dessen nicht bewusst.“

                                                                                                                                        „Nikos Kanzantzakis“

 101. Tag Mittwoch 15. April 2020

Suezkanal Richtung Marseilles 1585 Seemeilen

Um 6 00 Uhr fahren los in den Suezkanal

Der Suezkanal verbindet das Rote Meer mit dem Mittelmeer und fängt im Süden in Suez an und endet nach 193 Km in Port Said im Norden. Der Bau wurde nach 10 Jahren im Jahre 1869 fertiggestellt. Die Route wurde um 7000 Km verkürzt und ist trotz erheblichen Gebühren (ca. 500 000.- Fr) pro Durchfahrt sehr populär. Eine Besonderheit ist, dass es keine Schleusen braucht um die Strecke zu bewältigen. Die Strecke ist seit 10 Jahren teils zweispurig befahrbar um mehr Kapazität zu erreichen. Es werden Konvoi mit bis zu 15 Schiffen in eine Richtung begleitet.

 

Der Kanal wurde durch Napoleon aktuell und von dem Franzosen Ferdinand de Lesseps gebaut. Konstruiert hat der Kanal Alois Negrelli der das Werk aber nie gesehen hat, da er 1858 verstarb.

Gemäss der Konvention von Konstantinopel (1888) kann der Kanal in Zeiten des Friedens durch jedes Handels und Kriegsschiff egal welcher Flagge genutzt werden. Dies gilt bis heute wobei die Marine Vorrang hat.

Es hat 2 Brücken über den Kanal 1x die Friedensbrücke (Mubarak Peace Bridge 1995) sowie die Eisenbahnbrücke (El Ferdan 2001) die beide nicht genutzt werden wegen Streitigkeiten zwischen Ägypten und Israel. Jetzt ist der 2. Teil der Eisenbahnbrücke über den 2 spurigen Kanal im Bau.

In den 1950 er Jahren versuchte die ägyptische Regierung einen Weg zur Finanzierung des Assuan Staudammes zu finden. Sowohl die USA als auch Großbritannien unterstützten zunächst das Vorhaben. Im Juli 1956 zogen beide Länder jedoch ihre Unterstützung zurück, sodass die ägyptische Regierung den Suezkanal beschlagnahmte und verstaatlichte.  Am 29. Oktober 1956 fiel Israel in Ägypten ein, gefolgt von Großbritannien und Frankreich. Als Reaktion darauf schloss Ägypten den Kanal, indem es absichtlich 40 Schiffe versenkte. Die Suezkrise endete im November 1956, als die Vereinten Nationen einen Waffenstillstand zwischen den vier Ländern aushandelten und den Kanal im März 1957 wiedereröffnet wurde.

 

Nach 8 Std haben wir Port Said erreicht und sind nun im Mittelmeer angelangt.

Nächstes Ziel ist Marseilles das wir am 20. April erreichen sollten. 1585 Seemeilen.

Die Durchfahrt war ein grossartiges Erlebnis. Sehr beeindruckend. Was sehr erstaunt sind die Wachtürme auf beiden Seiten des Kanals im Abstand von nur 500 Metern und alle besetzt.

Sehr viele Anlagen sind mit einer Mauer und Wachhaus umringt. Die müssen wirklich ein sehr schlechtes Gewissen haben!!!!

Nach 1 Std weiterfahrt stoppt das Schiff plötzlich und dreht sich um 90 Grad was uns doch sehr verwundert. Nach 1 Std. erklärt uns der Kapitän, dass ein Medizinischer Notfall an Bord sei und wir Richtung Haifa fahren werden, weil Ägypten den Patienten nicht aufnehmen wollte. Um 21 Uhr hören wir dann plötzlich einen Helikopter der oberhalb des Schiffes mit einer Longline 2 Soldaten herunter lässt und danach den Patienten aufnimmt. Der Heli ist von der Israelischen Armee und voll Ausgerüstet mit Raketen etc.

Am nächsten Tag erfahren wir, dass des dem Patienten wieder gut geht und er entlassen werden kann. Die Frau ist aber jetzt alleine hier und er in Israel. Pech, es soll sich um 2 Alkis handeln und er Blut erbrochen hatte.

 

 102. Tag Donnerstag 16. April 2020

See Tag im Mittelmeer

Wir fahren Richtung Marseilles an Zypern vorbei bei stürmischer See und Wind von ca. 80 Km/h.

Die Wellen sind mit ca. 6 Meter sehr hoch und schlagen gegen Abend auf den Magen.

Wir legen uns am Nachmittag aufs Bett lesen und dösen. Am Abend nach dem Spielen um 21 Uhr sind wir froh wieder in die Koje zu gehen um zu schlafen.

Wenn es um vulkanische Aktivitäten geht, haben die Ozeane mit grossem Abstand das meiste zu bieten. Tatsächlich finden 90% aller vulkanischen Aktivitäten auf dem Planeten im Ozean statt und die grösste bekannte Konzentration Vulkane befindet sich im Südpazifik Nur so gross wie New York gibt es satte 1.133 Vulkane Tsunamis durch seismische Ereignisse ausgelöst werden bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 800 Km/h über den Ozean bei einer Meerestiefe von 6000 Metern. Diese bleiben meist unbemerkt, da sie nur wenige cm hoch sind. Wenn sie sich dem Land nähern nehmen sie Wasser auf und nehmen an Grösse zu.

 Da wir seid Sydney keine Lebensmittel mehr laden konnten gehen langsam diverse Esswaren zu Ende, resp. sind nicht mehr verfügbar, wie zb. einige Salate div. Früchte etc. Auch das Mineralwasser geht zur Neige so dass jetzt immer Ice Tee angeboten wird und wir aufgefordert worden sind unsere Wasserflaschen die wir am Anfang der Reise bekommen haben an den Bars auffüllen zu lassen mit aufbereitetem Wasser. (Schmeckt aber ausgezeichnet)!

Einigen Leuten würde auch eine Essensrationierung guttun, was aber leider nicht der Fall sein wird.

Wir haben heute Abend noch eine Überraschung auf dem Bett vorgefunden, eine Auszeichnung sowie ein Teller mit Gravur „Weltreise 2020“

 103. Tag Freitag 17. April

Wir kreuzen weiterhin im Mittelmeer das heute bedeutend ruhiger ist als gestern. Am Nachmittag bekommen wir Infos betreffend Ausschiffung.

Infos:

Wir werden mit Bussen ab Marseille in die Schweiz gefahren, max. 20 Personen pro Bus. Eventuell müssen wir an der Grenze umsteigen in einen CH Bus! Wann wir losfahren können bekommen wir am 20. April.

 104. Tag Samstag 18. April 2020

Heute fahren wir an Malta und Sizilien vorbei Richtung Marseilles. Das Wetter ist stark bewölkt (sind wir gar nicht mehr gewohnt) es ist aber angenehm warm.

Die Aktivitäten an Bord sind nicht mehr besetzt (Staff macht Inventur und Reinigung) somit haben wir richtig ausgeschlafen und sind erst durch das Zimmermädchen um 9.30 Uhr geweckt worden.

Nach 40 Minuten laufen haben wir das Bedürfnis in den Pool und das Jacuzzi zu gehen. Pool Temp. 17 Grad. Braucht schon etwas Überwindung!

Vertraue in Träume, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen“   Khalil Gibran

 105. Tag Sonntag 19. April

See Tag

Fahren bei Sardinien vorbei Richtung Marseilles. Es ist neblig/dunstig aber recht warm.

Auf dem Schiff wird aufgeräumt und Inventur gemacht so ist nicht mehr viel los.

Das Buffet wird auch immer kleiner und die Getränkeauswahl.

Heute Abend können wir zum letzten Mal im Quattro Venti essen, danach nur noch im Sahara Buffet.

 

 106. Tag Montag 20 April 2020

Marseille

Seit Fremantle haben wir 8233 Seemeilen hinter uns gebracht.

Ausschiffung der ersten Gäste vorwiegend Italiener-Spanier und so wie Franzosen.

 

 107. Tag 21. April 2020

Marseille Rückführung

Wir haben die Ausschiffungs Zeit 13.30 Uhr erhalten mit der Busnummer 43, das uns sehr freut, somit sind wir im selben Bus wie Guido und Margrith.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Buffet und 3 Bühtern mit Martin warteten wir in der Tiger Bar auf die Ausreise.

13.30 Uhr Treffpunkt es geht recht zügig voran, besser als am Vortag, nach mehrmaligen Papiercheck ging es von Bord nachdem Fieber gemessen wurde.

In Hafen Terminal standen die Koffer etc. bereit die wir am Vorabend vor die Kabine gestellt hatten.

In einem Bus aus Monaco ging es um 15 Uhr los und zu unserer Überraschung ohne umsteigen in Genf direkt nach Zürich wo wir um 23.30 ankamen. Da kein Zug mehr nach Chur zur Verfügung stand haben sich unsere Kinder bereit erklärt uns in Zürich abzuholen, was wir gerne annahmen. Claudio holt uns am Sihl Quai ab und fährt uns bis Weesen wo uns Nadia mit Vanessa um 0.30 Uhr in empfang nimmt und nach Chur führt. Beide haben uns mit Willkommens-geschenken überrascht, so hat Anna Zopf gebacken den wir heute Morgen gerne verköstigt haben mit all dem was noch dabei war von Butter bis Konfitüre. Nadia und Kinder haben die Wohnung mit Ostersachen dekorieret so wie eingekauft. Herzlichen Dank euch allen.

 

Gesamt haben wir die Erde mit 32837 Seemeilen umrundet.

Geplant für die Offizielle Reise waren 35740 Seemeilen

43 Zielhafen, 23 Länder 15 Ausflüge

31.78 % des Jahres auf See

MSC Magnifica

Länge 293.8 Meter

Brutto Tonnen 95128

Max. Geschwindigkeit 23 Knoten (43 Km/h)

5 Motoren der Firma Wartsila 2 sind immer in Betrieb

Leistung  11000 KW pro Stk. 12 Zylinder

Verbrauch unter Volllast 2000 Liter Öl  (Es können drei Sorten Öle benutzt werden)

Generatoren sind von Lerox Somer

16 Decks

Max. Passagiere 3223   Wir waren (2279) davon 25 Kinder

Nach Sydney waren wir noch 1769 Passagiere

Kabinen 1259

Besatzung 1038 Wir waren (798)

Kapitän Roberto Leotta

Hotel Direktor Giuseppe Pane (CH)

Cruise Direktorin Petra Malin (A)

Staff Capitan Marco Valerio Colonna

Machine Chef Vladimir Borozan

Maître Hôtel Giovanni Caso

Auf der ganzen Reise werden rund 3 500 000 Teller abgewaschen!

 

Fazit des Abenteuers:

Die Reise war sehr spannend und super organisiert.

Wir haben sehr viel gesehen, tolle Erfahrungen gemacht aber auch unser Land schätzen gelernt.

Sehr gut und abwechslungsreich gegessen, aber nur 1-2 Kilo zugenommen!!!!!

Unterhaltung vom feinsten genossen solange Corona das zugelassen hat, danach wurde von der Mannschaft so gut wie möglich improvisiert. Bravo!!!

Wir wurden immer offen und sofort über die jeweilige Situation informiert.

Leider wurden auch wir von den Ereignissen auf der ganzen Welt nicht verschont, so dass die Offizielle Reise in Sydney zu ende gegangen ist. Schade!!

Ganz herzlichen Dank an alle die uns im Block begleitet haben und mit Kommentaren kontaktiert haben.

Wer möchte, laden wir gerne ein einen Foto Abend/Tag bei uns zu verbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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MSC Weltreise 2020 Gesamter Bericht

 

 

 

Sonntag 5.Januar 2020

Nach einer kurzen Nacht schrillt der Wecker uns um 01.45 Uhr aus den Federn.

Moreno holt uns pünktlich wie abgemacht um 02.15 Uhr ab und bringt uns verdankender Weise nach Bellinzona. Moreno ist glücklich da das Wetter mitspielt und kein Schnee etc. in Sicht ist.

Etwas zu früh an der Raststätte Bellinzona Nord angekommen wartet auch schon der Bus der Fa. Zerzuben.

Der Chauffeur verkündet uns aber zu unserem Erstaunen, dass wir auf der falschen Seite seien und der Bus für uns auf der Südseite warten würde. Nach einem Telefon der beiden Chauffeure durften wir dann trotzdem in den Bus auf unserer logischen Seite Platz nehmen und sogar zu forderst. Ohne nennenswerten Verkehr erreichten wir viel zu früh das Ziel der Einschiffung in Genua.

Nachdem wir das Gepäck abgegeben hatten war genügend Zeit Genua zu Fuss zu besichtigen. Die kühlen Temperaturen luden aber nicht gerade zu ausgedehnten Spaziergängen ein, so dass wir gerne etwas früher Versuchten einzuchecken. Dies ging relativ einfach so konnten wir das erste Essen bereits um 13 Uhr auf dem Schiff einnehmen. Das Gepäck war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Kabine was uns erlaubte noch etwas das Schiff zu erkunden.

Um 14 Uhr war dann auch schon der erste Pflichttermin angesagt Info Veranstaltung was wo und wie abläuft.

16 Uhr schon der nächste Termin die obligatorische Notfall Übung. Danach ging es ans Auspacken, tja das war jetzt für Maura eine Herausforderung, da die Kabine nicht unendlich Platz aufweist. Aber mit etwas Näherrücken ging auch das.

Um 18.30 Uhr war das Nachtessen angesagt. Tisch 758 wer erwartet uns da als Begleitung?

Ein Paar sitzt schon da Sie aus Lichtenstein er aus Kloten (Gerda und Raymund) passt soweit.

Nach einigen Minuten kam auch das 2. Paar auch aus Kloten, erste Begrüssung oh!!! Da lag schon Dynamit in der Luft, was sich dann aber nach einigem beschnuppern etwas legte. Mal schauen wie sich das entwickelt.

 2.Tag Montag 6.1.2020

Marseille

Nach einer für mich sehr erholsamen Nacht und anschließendem Frühstück ging es daran die Stadt zu erkunden. Ein Shuttle Bus für uns in die Stadt wo wir dann zu Fuss einige Sehenswürdigkeiten besichtigten. Am frühen Nachmittag wieder zurück auf s Schiff der Hunger oder Müdigkeit? Trieb Maura zurück. Wetter 13 Grad Sonnenschein.

Wir Navigieren während der Nacht durch den Löwengolf der bekannt ist für seinen stürmischen wind den Mistral. Am frühen Morgen dem Archipel Illes du Frioul entlang mit dem Ort Chateaux d`lf bekannt nach dem Roman der Graf von Monte Cristo.

 3.Tag Dienstag 7.1.2020

Barcelona

Nach einem feinen Frühstück nutzten wir den gratis Shuttle Bus aus dem Hafenareal von wo wir mit dem City Tour Bus die Stadt erkunden möchten. Die Stadt blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück und ist einer der wichtigsten Häfen Europas im Mittelmeer Raum, sowie Kataloniens grösster Hafen zusammen mit Terragona.

Nach einigen Stationen die uns am Olympiastadion vorbei mit traumhafter Aussicht über die Stadt führte, stiegen wir bei Museum aus und stiegen die Treppen hinunter zum Place de Espanyol. Mit der Green Line ging es weiter an interessanten Gebäuden und dem Stadion des FCB vorbei zu der imposanten Kathedrale Sagrada Familia die sich nach einem Brand in Renovierung befindet.

Zu Fuss stiegen wir dann hinauf auf die Erhöhung wo sich der Park Güell befindet.

Da die Warteschlange an der Kasse recht lang war und unsere Zeit davon lief entschlossen wir im Park den öffentlichen Teil zu nutzen und danach wieder zu Fuss hinunter zu laufen um den Bus zum Hafen zu nehmen. Da bis zur Weiterfahrt auf dem Hauptplatz die Wartezeit lang war nutzen wir noch einen weiteren Spaziergang durch die berühmte La Rambla die uns direkt zum Hafen führte wo uns der Shuttle zum Schiff erwartet. 17340 Schritte und viele Eindrücke einer sehr sauberen und ruhigen Stadt waren wir hungrig froh es wieder auf unser Schiff geschafft zu haben.

 4.Tag Mittwoch 8.1.2020

Auf See Richtung Lissabon

Pünktlich legen wir um 19 Uhr im Hafen von Barcelona ab Richtung Lissabon.

Die See wird ab der Meerenge in Gibraltar sehr unruhig und macht uns am nächsten Morgen ein mulmiges Gefühl im Magen, so dass wir mit wenig Essen auskommen können.

 

5.Tag Donnerstag 9.1.2020

Lissabon

Am Nachmittag nach der Einnahme einer Reisetablette geht es viel besser.

1 Stunde früher als geplant erreichen wir Lissabon um 14 Uhr.

Die Einfahrt in die Bucht des Flusses Tejo unter der Brücke «25 Abril» hindurch an den imposanten Palästen und Kirchen vorbei war sehr beeindruckend.

Lissabon ist die Hauptstadt Portugals und die westlichste europäische Hauptstadt.

Wir erkunden die Stadt zu Fuss mit Raymund und Gerda, da sie ab Hafen sehr gut erreichbar ist.

Tuk Tuk und Busse kämpfen lautstark um Kunden.

Die Stadt liegt wunderschön an einem Hügel mit farbenfrohen Häusern und schmalen Gassen.

Die steilste Strassenbahn mit 29 Grad Steigung führt die Bewohner vom unteren Stadtteil in den oberen. Auch die Verkostung eines der Spezialitäten von Lissabon die Vanilleküchlein durfte nicht fehlen.

Um 21 Uhr legten wir pünktlich ab Richtung Funchal das 527 Seemeilen vor uns liegt.

 

6.Tag Freitag 10.1.2020

 

See Tag Überfahrt nach Madeira (Funchal)

Maura um 9 Uhr im Pilates morgenritual.

See stürmisch 3 Meter Wellen quer zum Schiff, Magen will nicht so recht, liegen mehr oder weniger im Bett so ist es auszuhalten. (Nehmen wenigstens nicht zu)

 7.Tag Samstag 11.1.2020

Funchal (Madeira)

Funchal ist die Hauptstadt auf der Insel mit 101 000 Einwohnern. Die ganze Insel zählt ca. 200000 Einwohner

Madeiras fünf Jahrhunderte alte Hauptstadt wurde auf Grund des Fenchels (Funcho) der dort wächst «Funchal» genannt. Vom Meer bis zu der höchsten Erhebung sind es fast 1200 Meter. Das milde Klima und die geografische Lage erlaubten der Bevölkerung schnell zu wachsen.

Heute haben wir den ersten inkludierten Ausflug um die Insel (Riveira)

Der Magen macht wieder mit und wir stehen nach dem Frühstück pünktlich um 8.00 Uhr in der Lounge bereit.

Der Bus führt uns an einige sehr schöne Aussichtspunkte unter anderem auch an die steilste Klippe Europas 1100 Meter hoch.

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Nach der 3 Stündigen Bustour erkunden wir die Insel gemeinsam mit Gerda und Raymund und fahren mit dem Bus nach Mont zur Wallfahrtskirche und wollen da die Holzschlitten besichtigen. Dort treffen wir auch unsere anderen Tischnachbarn Regula und Toni, die gerade im Begriff sind mit den Schlitten die 2 Km hinunter zu fahren. Dass wollen wir natürlich auch nicht unterlassen und entschliessen uns die Fahrt auch zu machen was sehr lustig und abenteuerlich war.

Natürlich durfte auch das Nationalgetränk Puncho nicht fehlen. (Zuckerrohrschnaps mit Limonen oder anderer Zitrusfrucht) Ohlala das fährt ein.

Um 18 Uhr legen wir ab Richtung Kap Verden das 1046 Seemeilen entfernt liegt.

 8.Tag Sonntag 12.1.2020

Auf See

Es wird immer wärmer

 9.Tag Montag 13.1.2020

Auf See Richtung der Kapverden

Die Uhren werden wieder 1 Std zurückgestellt.

Es ist schon angenehm warm. Sitzen in T-Shirt draussen und geniessen die Annehmlichkeiten des Schiffes.

 

 10. Tag Dienstag 14.1.2020

Kapverden Mindelo

Nach einem ruhigen See Tag erreichen wir morgens um 8.00 Uhr mit der Einfahrt durch den Kanal Saint Vincente  die Kapverdischen Inseln und legen in Mindelo der Hauptstadt der Kapverden auf der Insel Sao Vincente an.

Sie wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als Tankstelle für die Handelsschiffe genutzt.

Die Inseln der Kapverden haben ein ausgeglichenes Wüsten Klima mit ganzjährig sehr ausgeglichenen Temperaturen im Schnitt 23 Grad.

Zu Fuss erkunden wir die Stadt die in 15 Minuten ab Hafen erreicht ist.

Die Leute sind sehr nett und nicht aufdringlich obwohl eher ärmer. Die Häuser zum Teil sehr farbenfroh und aufgeräumt, daneben wieder zerfallen sie. Typisch für die Portugiesische Architektur sind die Häuser mit Kacheln belegt. Die Inseln haben eine turbulente Zeit hinter sich und sind seit 2009 ein eigener Staat auf dem afrikanischen Kontinent.

Gegen 9 Uhr kommt leben in die zuerst verschlafene Gegend und der Marktplatz wird zusehends belebt. Leider wird überall dasselbe angeboten eher Ramsch und billiges.

Markus freut sich wieder aufs Schiff, da er sich mit Pasta verköstigen kann!!!!

Am Mittag sind wir wieder zurück auf dem Schiff das am Abend ablegt um Kurs Richtung Südamerika nimmt.

Es liegen 2046 Seemeilen vor uns bis San Salvador das wir in 4 Tagen mit einigen Zeitverschiebungen erreichen werden.

 

11-15. Tag 14.1.-18.1.2020

Auf See

Die See ist ruhig max., 1.5 Meter hohe Wellen aber immer in der Fahrrichtung was das geniessen auf dem Schiff einfacher macht.

Unsere Reisegeschwindigkeit beträgt 18.4 Knoten.  (1 Knoten = 1.852 Km/h)

Es wird jeden Tag massiv wärmer und die Wasser sowie Lufttemperatur ist schon über 23 Grad.

baden lesen und Quiz sind einige Dinge die wir geniessen.

17.Januar 2020 um die Mittagszeit überqueren wir den Äquator. Die Besatzung macht eine riesen Partie auf dem Deck mit viel Lärm und Getöse. Werfen und schmieren mit Esswaren herum was komischerweise einige Leute toll finden. Bassin muss danach neu befüllt werden und mit Hochdruckreiniger gereinigt werden.

Erstes Gewitter am späten Nachmittag überrascht alle und die Liegestühle werden schnell leer.

Angenehm warm ca. 24 Grad.

 

 16.Tag Sonntag 19.1.2020

Salvador die Bahia

Am Morgen nach 2046 Seemeilen erreichen wir San Salvador di Bahia wo wir um 08.00 Uhr anlegen.

Salvador ist die Hauptstadt des Staates Bahia und war der erste Haupthafen und die Hauptstadt des kolonialen Brasiliens für beinahe 2 Jahrhunderte.

Die Stadt liegt zwischen tropischen Hügeln und breiten Stränden entlang der Bucht von Todos Santos. Die Stadt wurde auf 2 Ebenen gebaut, mit den Administrationsgebäuden und Wohngegend die sich auf den Hügeln befindet. Bis heute ist die Stadt in 2 Teile geteilt, in Ober und Unter Stadt.

Während der goldenen Zeit wurden wunderschöne Häuser und Kirchen mit Gold verziert und gebaut.

Nirgendwo anders ist der afrikanische Einfluss so gross und bedeutend: von den Gewürzten Gerichten, die noch heute ihre afrikanischen Namen tragen wie Caruru, Catapa, Acarajè etc.

Neben der Stadt befindet sich die Insel Itaprica die mit 40 Km Sandstrand und üppiger Vegetation aufwarten kann. Zum Schwimmen aber zu weit weg mit 12,8 Km und ist die grösste Insel Brasiliens.

17.Tag Montag 20 Januar 2020

See Tag mit Überfahrt nach Rio  746 Seemeilen

Heute steht eine Besichtigung der Brücke an. Freuen uns riesig.

Der erste Offizier Marco erwartete uns mit einer kleinen Gruppe von 12 Leuten auf der Brücke wo er uns 1 Std lang sämtliche Armaturen und Bedienelement geduldig zeigte und Fragen beantwortete.

Es ist gar nicht üblich, dass Passagiere auf die Brücke dürfte was wir natürlich mit Stolz erfahren durften.

Am 28. Jan. steht dann noch der Maschinenraum an. Leider durften keine Fotos gemacht werden.

 

18/19. Tag Dienstag/Mittwoch  21-22 Januar 2020

Rio de Janeiro

Um 8. 00 Uhr legen wir pünktliche nach Plan in Rio de Janeiro an. Die Einfahrt zwischen den Hügeln in die Guanabara Bucht bis zum Hafen der direkt vor der Stadt liegt war sehr imposant und. Es lohnte sich etwas früher aufzustehen um auf die oberen Decks zu gelangen um das Schauspiel mit anzusehen und zu fotografieren.

Unser Ausflug ist auf den Nachmittag verlegt worden, so dass wir den Vormittag selber gestalten.

Nach dem Frühstück geht`s los und wir steuern geradeaus aus dem Hafen den Warnungen zum Trotz Richtung Favelas. Ein netter Taxifahrer den wir zuerst wie alle aufdringlich hielten, warnte uns nicht in diese Richtung zu laufen, sondern nach links zu gehen. Den Rat nahmen wir dann gerne an.

Den kleine Händlermarkt erreichten wir schon bald mit viel Krims Krams, wir wollten aber den Parco de Republica sehen den wir auf dem Stadtplan ausgemacht hatten. Wir kämpften uns zwischen Abbruchhäusern und neuen Hochbauten durch und waren entsetzt ab dem Unterschied auf so kleinem Raum.

Dringend endlich wieder in Kontakt mit unseren Liebsten zu kommen suchten wir einen WIFI Punkt, da im Hafenterminal leider nichts vorhanden war. Mit Claudios Tipp steuerten wir den vor uns liegenden Mc Donalds an um dort auch etwas zu trinken. War das ein Schmuddel Laden mit gleichgültigem Personal wie fast überall in der Stadt. Als wir endlich etwas bestellt hatten und auch bekommen haben suchten unsere Handys vergebens nach einer Verbindung. So ging es weiter durch die Stadt die zum Teil sehr schönen Gebäude anzubieten hat. Kirchen so alle 300 Meter in verschiedenen Facetten. Um 13 Uhr kehrten wir nach über 17000 Schritten aufs Schiff zurück um etwas zu essen, damit wir für den Ausflug auf den Zuckerhut gerüstet waren.

Mit dem Bus fuhren wir zuerst Richtung Seilbahn die uns auf das Wahrzeichen Rios führte.

Nach kurzem anstehen ging es zuerst auf den ersten Berg wo die Aussicht schon Atemberauben war.

Danach gings weiter mit der 3. Generation Seilbahn auf den 321 Meter hohen Zuckerhut. Von da oben hat man einen sehr schönen imposanten Ausblick auf die ganze Stadt mit den verschiedenen Buchten und Stränden, so wie den Flugplatz und natürlich zum Corcovado wo die Statue Cristo steht, den wir nicht erklimmen werden. Endlich ein WIFI Point wenn auch nur zeitweise mit Verbindung. Nach ca. 40 Minuten Aufenthalt ging es wieder mit der Bahn hinunter um einige Sehenswürdigkeiten mit dem Bus anzuschauen wie die Samba Arena, das Fussballstadion Maracana das für 175000 Personen gebaut worden war, jetzt umgebaut und nur noch mit Sitzplätzen ausgestattet ist, bietet es noch 75000 Zuschauern Platz. Die Kathedrale San Sebastian unser letztes Ziel sahen wir dann nur noch von aussen an, da sie um 18 Uhr schliesst und wir im Verkehr aufgehalten wurden. So planten wir beide dies am 2. Tag nachzuholen.

Todmüde erreichten wir das Schiff um 19. 30 Uhr und nahmen das Nachtessen dadurch auf Deck 13 Buffet ein da die erste Sitzung um 20 Uhr beendet wird.

 

  1. Tag. Mittwoch 22. Januar

Mit der Strassenbahn die direkt beim Hafen durchfährt ging es 4 Stationen in die Stadt, die wir nochmals mit einigen Höhenpunkten ansehen möchten. Einen Park mitten in der Stadt peilten wir an den wir auch problemlos gefunden haben. Zuerst ging es aber durch die vielen Gassen wo es ein emsiges Treiben mit verschiedenen Läden zu bestaunen gab. Da bald Karneval ist hatte es viel Ramsch für den Anlass sowie Kleider etc. Die Preise erstaunte uns schon ein wenig und ich fand sogar 1 kurze Hose und einen Gürtel dazu für sagenhafte 32 Real was 8 Franken entspricht.

Der Park ist eigentlich sehr schön angelegt aber halt viel zu wenig gepflegt. Es wischen viele orange angezogene den Park respektive sind mit ihrem Werkzeug da, aber meistens plaudern sie oder hängen am Natel.

Es wimmelt von Katzen und so komischen Viechern wie übergross Ratten/Hasen/Meerschweinchen?

Nächster Punkt die Kathedrale San Sebastian mit ihren 2000 Sitzplätzen und 3000 Stehplätzen die grössten im Lande. Von aussen Pott-hässlich man hat das Gefühl es sei ein Stadion. Von innen berühmt durch die 4 Glasscheiben mit ihren Mosaiken darin. Konnte ausser den Bildern nichts anfangen.

Am Nachmittag wollen wir unbedingt noch an die Copacabana mussten aber warten bis Gerda und Raimund von ihrem Ausflug zurückkamen. Endlich um 15.30 Uhr sind sie zurück und wir streben eines der gelben Taxis an die uns zur Copa fahren soll. Die Zeit drängt da wir um 17.15 Uhr auf dem Schiff sein müssen. Die Fahrt dauerte 30 Minuten so dass wir mit dem Taxifahrer abmachten er solle warten. Wir schlenderten am Strand entlang und suchten die heissen Girls mit dem bekannten nichts

an, aber die haben sie heute nicht rausgelassen oder nur die weniger hübschen. Nachdem wir Männer enttäuscht und mit nassen Schuhen, eine Ueberaschungswelle hat uns die Schuhe weggeschwemmt mussten wir uns beeilen um wieder aufs Schiff zu kommen. 17.05 erreichten wir den Hafen. Um 18 Uhr legten wir ab Richtung Buenos Aires das 10015 Seemeilen vor uns liegt.

Das Wetter schlägt um aber wir haben 2 See Tage vor uns damit passt das.

 

 20.Tag Donnerstag 23. Januar 2020

See tag es ist etwas kühler geworden so 23 Grad gegen Abend Regen. Die See unruhig so dass wir den Tag mit Unwohlsein mehr in der Kabine verbringen. Meine Erkältung bessert sich langsam auch wieder. Trotzdem haben wir die Vorführung im Theater besucht die uns sehr faszinierte, wurde uns Tango vom feinsten mit klassischer Musik vorgeführt.

 21.Tag Freitag 24. Januar 2020

 Seetag

Überfahrt nach Buenos Aires.

Wir fahren 20 Seemeilen vor der Küste Uruguays die man aber nicht erkennen kann,

Das Wohlbefinden ist wieder zurück und wir geniessen den herrlichen Tag an der Sonne und mit Spielen. Etwa hundert Seemeilen von Buenos Aires entfernt liegt auf der Steuerbordseite die Isla de Lobos. Es ist eine bewohnte Insel auf der ein 59 Meter hoher Leuchtturm installiert wurde.

 

22/23. Tag Samstag/Sonntag 25/26 Januar

Buenos Aires Argentinien

 

Bei Traumwetter lotsen sie uns am frühen Morgen durch die enge Hafeneinfahrt und drehen das Schiff auf engstem Raum um 180 Grad an die Hafenmauer.

Unser Ausflug führt uns mit dem Bus durch die Stadt und zeigt uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie: Friedhof, May Platz la Boca.

Wir sind sehr positiv überrascht von der ordentlichen gepflegten Stadt. Kein Vergleich zu Brasilien.

Wir hatten das Glück eine sehr freundliche kompetente Reiseleiterin im Bus zu haben das Argentinien lebt und uns die Mentalität rüberbringt. Am Frühen Nachmittag kehrten wir zum Schiff zurück, es ist in der Zwischenzeit sehr heiss und der Hunger macht sich auch bemerkbar.

Wir möchten am Abend unbedingt noch eine Tango Show in einem Einheimischen Restaurant besichtigen worauf wir und sehr freuen. Ein Taxi bringt uns nach einigen Diskussionen in eine Tangoschule wo wir gespannt waren was uns da erwartete.

Als wir in das Lokal traten waren einige Paare am Tanzen üben aber keine Spur von Tango. Auf Nachfragen erklärte uns der Kellner, dass jetzt Rock and Roll dran sei und danach Tango Unterrichtet wird, was dann auch so war. Wir schauten gespannt zu wie die verschiedenen Paare mit unterschiedlichem Niveau das bewältigten. Der Kellner versicherte uns um 02 Uhr würden dann eine Kapelle dazu kommen und diese spiele dann die ganze Nacht bis um 07 Uhr. Dies war für uns dann doch zu anstrengend, so dass wir um 0.30 Uhr den Heimweg antraten.

 

  1. Tag Sonntag 26. Januar 2020

 Buenos Aires

 

Wir beschlossen zu 4. Mit dem Taxi in die Innenstadt zu fahren um den Marktplatz zu begutachten.

Die Gassen waren voll mit verschiedenen Ständen wo vom Flohmarkt bis Handwerk alles angeboten wurde. Plötzlich zwischen den Marktständen ertönte laute Musik und Palaver und wir sahen wie überall Tango Paare ihr Können zur Schau stellten. Wau, das ist hohe Kunst die uns sehr faszinierte und begeisterte. Der Heimweg am nachgebauten Hamburger Hafengelände mit Einkehr in einen sehr schönen McDonalds mit Internet krönte den tollen Tag mit 34 Grad und leichter Biese.

 24.Tag Montag 27. Januar

Montevideo

Nach einer windigen Nachtfahrt durch den breitesten Fluss der Welt 220 Km, erreichen wir am Morgen 8 00 Uhr Montevideo Uruguay mit einer spektakulären Hafeneinfahrt.

Sofort nach dem Frühstück machen wir uns daran die Stadt zu erkunden die problemlos zu Fuss erreichbar ist.

Wir sind positiv überrascht wie gepflegt und sauber die Stadt ist. Es hat sogar an allen Ecken WIFI Hotspots oder Lokale wo wir mit der weiten Welt wieder einmal in Verbindung treten können.

Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit was wir sehr schätzen.

Leider ist die SD Speicherkarte von meiner Kamera defekt und so kann ich sie nicht mehr gebrauchen. Also gehen wir auf die Suche nach einem Geschäft das solche anbietet. Nach langem Suchen finden wir ein Nikon Fotoladen, die Karte kostet aber 254 USD was mir doch zu viel ist. So wird halt mit IPhone fotografiert.

Es hat sehr viele sauber gepflegte Läden mit sehr viel Auswahl an Kleidern und Schuhen zu Spot preisen. Polo Leibchen und Badehosen wechseln ihre Besitzer. Am Nachmittag geht es zurück zum Schiff machen aber noch einen Abstecher in die Markthalle am Hafen wo Steaks und allerhand Fleisch am offenen Feuer gebraten werden.  In der Zwischenzeit sind zwei weiter Schiffe MSC Poesia und die Costa Pacifica angekommen und überschwemmen die Stadt.

Um 17.45 werden wir mit Lotsen aus der engen Hafenausfahrt begleitet.

Die Fahrt geht weiter nach Puerto Madryn 735 Seemeilen liegen vor uns.

 

 25.Tag Dienstag 28. Januar 2020

Seetag Richtung Puerto Madryn 735 Seemeilen

Bei Sonnenschein und milden 27 Grad fahren wir 30 Seemeilen vor der Küste Argentiniens Richtung Puerto Madryn wo wir morgen früh anlegen werden.

Am Vormittag durften mir an einer Führung im Maschinenraum teilnehmen was nur möglich ist da wir so lange auf dem Schiff seien. Die 5 Motoren sind von der Firma Wartsila geliefert worden von denen 2 immer in Betrieb sind. Sie Leisten 11000 KW pro Stk. haben 12 Zylinder und würden pro Motor unter Volllast 2000 Liter Öl verbrennen. Die Generatoren sind von Lerox Somer. Bis 2024 müssen alle Kreuzfahrtschiffe auf umweltfreundlichen Treibstoff umgerüstet werden.

 Das Schiff wird alle 5 Jahre überholt. Je nach Land werden verschiedene Treibstoffe verwendet Schwefel arm oder billiges Schweröl oder Gas.

Heute Abend ist Gala angesagt so legen wir uns in Schale.

 

 26.Tag Mittwoch 29.Januar 2020

Puerto Madryn

Am Morgen 9 Uhr legen wir im Hafen von Puerto Madryn Argentinien Region Patagonien an.

Das Wetter ist schön aber windig und gefühlte 18 Grad.

Wir beschliessen einmal zuerst selber in die Stadt zu laufen und Ausschau zu halten nach einer SD
Karte für meine Kamera. Leider hat kein Geschäft eine solche lagernd. Wir beschliessen da der Touristenzug (LKW) bis Mittag ausgebucht ist zu Fuss selber bis zur äusseren Badebucht zu laufen und dort etwas zu trinken. Gesamt 9.5 Km Fussmarsch. Es hat sehr schöne Einfamilienhäuser an der Strandpromenade und auch die Läden sind sehr gepflegt.

Die Gegend ist bekannt für Schafzucht und man sagt, dass es mehr Schafe als Einwohner habe.

Um 14 Uhr sind wir mit vielen Eindrücken zurück auf dem Schiff.

Um 19 legen wir ab Richtung Feuerland Ushuaia.

Während der Fahrt zwischen Montevideo und Puerto Madryn können wir auf verschiedene Windsysteme treffen. Gemäss der globalen Zirkulation des Windes, die von der östlichen Erdrotation abhängt, ist zu erwarten, dass wir auf westliche Winde treffen. Auf Grund des geringen Drucks und der Küstenlinie kann es jedoch häufig zu Änderungen kommen.

Argentinien ist mit seinen 3500 Km Länge und 1200 Km breite 8-mal so gross wie Deutschland.

 

27 und 28. Tag  Donnerstag/Freitag 30/31 Januar

2 See Tage Richtung Ushuaia

Wir fahren Richtung Ushuaia (Feuerland) Tierra del Fuego in Patagonien.

Entfernung zwischen Puerto Madryn und Ushuaia 810 Seemeilen. Am frühen Morgen sehen wir die Ortschaft Punta Delgada auf der Steuerbord Seite. Ein Leuchtturm aus dem Jahre 1905 weist uns den Weg in den Golfo Nuevo.

Strömungen kommen in allen Tiefen der Ozeane vor, aber normalerweise treten die stärkeren Strömungen in einer oberen Schicht auf, die im Vergleich zur allgemeinen Tiefe der Ozeane flach ist. Die Strömungszirkulation im Meer findet in drei Dimensionen statt. Eine Strömung in jeder Tiefe des Ozeans kann sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Komponente haben. Der Navigator interessiert sich hauptsächlich für die Oberflächenströmung. Sie können einen relevanten Einfluss für die Geschwindigkeit und den Kurs des Schiffes haben.

Gegen 23 Uhr wird die Isla Los Estatos auf der Backbord Seite sichtbar. Danach fahren wir in den Beagle Kanal ein an den Inseln Navarrino und der grösseren Grande Tierra del Fuego vorbei nach Ushuaia.

 

29.Tag Samstag 1. Februar 2020

Ushuaia

Ushuaia ist die Hauptstadt des Tierra del Fuego. Puerto Rio Grande und Ushuaia sind die einzigen Städte im argentinischen Teil der Isla Grande de Tierra del Fuego. Die Nordküste von Bahia Ushuaia ist gut bewaldet und wird von Montres Martial geschützt, einer ständig schneebedeckten Bergkette die sich in einem Umkreis von 4 Seemeilen befindet.

Wir besuchen das Museum im alten Gefängnis das uns sehr eindrücklich die harten Sitten von früher aufzeigt als die ersten Fremden um 1520 angekommen.

Ein Ausflug mit dem Katamaran zu den kleinen Inseln wo Kormorane nisten ist auch dabei.

 30. Tag Sonntag 2. Februar 2020

Ushuaia

Wir erkunden die Stadt zu Fuss und mit dem old England Bus der uns 75 Minuten durch die Stadt fährt und wichtige Infos gibt.

Ein Skigebiet befindet sich unmittelbar an die Stadt grenzend.

Die Stadt ist in den letzten 12 Jahren sehr stark gewachsen, so dass die Infrastruktur hinterherhinkt.

31. Tag Montag 3. Febr. 2020

See Tag

Um 18 Uhr legen wir ab Richtung Punta Arenas das 285 Seemeilen vor uns liegt.

Wir fahren zuerst im Beagle Kanal zurück Richtung Osten um in der Nacht in den Magellan Kanal einzufahren. Der Kanal wurde erstmals vom Seefahrer Magellan durchfahren. Er verbindet den Atlantik mit dem Pacific, so dass nicht mehr über das Kap Hoorn mit den extremen Wetterkapriolen umfahren werden muss.

32. Tag Dienstag 4. Februar 2020

Punta Arenas Chile

Chile hat eine Länge von 4200 Km und ist an der breitesten Stelle nur 350 Km breit.

Am Morgen fahren wir in die Bucht von Ponte Arenas ein wo wir mit Tenderbooten zum Anlegeplatz gebracht werden um die Stadt zu Fuss zu erkunden.

Die Stadt wurde als Zwischenstation gebaut um in die Antarktis zu gelangen und sich mit Proviant und Treibstoff zu versorgen. Sie liegt auf der Halbinsel Brunswick und ist Chiles südlichste Stadt mit 130000 Einwohnern. Um 19 Uhr legen wir ab durch den Magellan Kanal Richtung Puerto Montt das 750 Seemeilen vor uns liegt.

In der Nacht werden wir an den Ruinen des Dorfes St. Ana, bekannt als erste Siedlung von Einwohnern im Jahre 1843 vorbeifahren. Ab dem Leuchtturm von San Isidro dem ältesten Leuchtturm der Magellanstrasse erbaut im Jahre 1890 werden wir durch fast unberührte Natur gelotst. Einzige Spur von menschlicher Zivilisation sind die Lachsfarmen. Chile ist neben Norwegen das Zweitgrösste Exportland für Lachs.

32+33.Tag Mittwoch/Donnerstag 5-6. Febr. 2020

Zwei Interessante See tage stehen uns bevor. 750 Seemeilen bis Puerto Montt.

Wir fahren in die Magellanstrasse ein und als Zugabe führt uns der Kapitän durch den Asia Fjord und dann in einen Seitenarm zum El Brujo Gletscher. Es verschlägt uns die Sprache ab der Imposanten Kulisse.

Der Gletscher ist der 3. Grösste Wasserspeicher der Welt neben der Arktis und Antarktis. Delphine begrüssen uns zusätzlich. Die Fahrt geht weiter durch enge Fjorde zum Teil nur einige hundert Meter breit aber unberührt ohne Besiedelung.

34.Tag Freitag 7. Febr. 2020

Puerto Montt

Heute Morgen haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass mein Vater mit 97 Jahren gestern Mittag 6. Febr. eingeschlafen ist. Wir sind sehr traurig aber auch erleichtert, dass er friedlich und ohne stark zu leiden nach einem erfüllten Leben gehen durfte. Meine Schwester mit ihrem Partner haben alles organisiert was für uns eine sehr grosse Erleichterung ist, da wir über 12000 Km entfernt sind. Herzlichen Dank.

Wir werden dies Gegend sicher anders besichtigen als geplant und in Gedanken bei Papa sein.

Nach dem Tender werden wir von einigen Tourguides empfangen die uns die Gegend zeigen möchten.

Nach erstem Augenschein bietet Puerto Montt keine nennenswertes zu besichtigen viele einfache Hütten die nicht unbedingt zum Anschauen verleiten.

Da wir keine Tour vom Schiff mehr buchen konnten (ausverkauft) entschlossen wir uns kurzfristig für eine solche klein Taxi Tour die aus 2 Varianten bestand mit Fahrt zum Lago Llangquihue und Osorne Vulkans sowie Tour 2 nach Frutillar das von deutschen Einwanderern gegründet wurde.

 

 

Für 60 Dollar konnte man beide Touren 5.5 Std buchen was wir dann auch taten, da alles sehr interessant aussah und wir heute nur konsumieren wollten um uns etwas abzulenken.

Da sich noch 5 Spanier dafür entschlossen boten sie uns die Tour für 50 Dollar an was wir gerne zur Kenntnis nahmen. Mit einer netten Reiseleiterin fuhren wir im dichten Verkehr aus der Stadt raus und ca. 60 Km nach Frutillar das bezaubernd und sehr gepflegt in einer Bucht liegt mit toller Kulisse zum Osorno Vulkan. Nach einem 40-minütigen Foto halt ging es weiter durch Porto Vargas zum 1. Nationalpark Chiles wo ein Wasserfall angeboten wird. Nach langer Fahrt mit viel Stau aber durch spannende Gegend mit viel Gegensätzen wie sehr gepflegte Bauten und Campingplätzen etc. aber auch noch einfache Hütten erreichen wir den Park Vincente Perez. Wir laufen auf gepflegten Wegen durch Wald mit speziellen heimischen Bäumen die nur dort wachsen sollen und erreichen einen recht imposanten Wasserstrom analog Rheinfall nur kleiner aber nicht weniger eindrücklich.

Da wir viel Zeit im Stau verbracht haben drängte die Zeit und beim Rückweg konnten wir nur noch 15 Minuten einplanen für den Badeort Puerto Vargas. Um 17.15 Uhr erreichten wir wieder den Hafen wo wir um 18 Uhr das letzte Tenderboot erreichen mussten. Nach einigen Versuchen mit unseren Lieben Kontakt über WLAN aufzunehmen gaben wir auf und begaben uns zum Schiff wo ein Spanischer Abend angesagt war. Nach dem Nachtessen am Buffet (wollten heute alleine sein) begaben wir uns noch an eine Bar und tranken in Gedanken mit Papa einen Martini Bianco den er sehr mochte um dann früh ins Bett zu gehen.

35 Tag Samstag 8. Febr. 2020

See Tag   Überfahrt nach Valparaíso 577 Seemeilen

Wir verbringen den warmen Tag an der Sonne auf dem Liegestuhl und mit Aktivitäten vom Schiff, wie Tango und Mazurka Unterricht.  Stress pur.

 

36-37.Tag Sonntag/Montag 9-10. Febr. 2020

Valparaíso 2. Stadt Chiles mit ca. 330 000 Einwohnern

Pünktlich um 8.00 Uhr legen wir im Container Hafen von Valparaíso an. Das Wetter ist bedeckt und die Temperatur eher kühler als erwartet.

Da wir im Containerhafen angedockt haben dürfen wir nicht zu Fuss in die Innen Stadt die nur 100 Meter vom Schiff entfernt liegt. So müssen wir den Shuttlebus nehmen der uns aus dem Hafengelände bringt umsteigen in einen Bus des Touristikvereins der uns zum offiziellen Hafenterminal bringt, alles in die falsche Richtung, so dass wir nachher alles wieder zurück fahren müssen mit einem Stadtbus. Dies war aber ein besonderes Erlebnis die halten nicht mal richtig an machen die Türe schon während der Fahrt auf, zahlen während der Fahrt 1200 Peso für 2 entspricht 1.50 Fr. Wir sind allein im Bus und es sieht aus als würde er uns privat an den gewünschten Ort fahren, genau auf den Platz neben dem Schiff wo die Innenstadt UNESCO Welterbe anfängt.

Mit viel Erwartung schlendern wir am frühen Morgen in die Stadt, der Flohmarkt ist erst am Einräumen. Wir schlendern nach rechts in interessanten Strassenzügen, die aber immer wieder von Clochards umsäumt sind. Als uns die Polizei und Anwohner immer wieder aufmerksam machen wir sollen die Kamera und Taschen fest halten wird es uns doch eher mulmig, da auch die Häuser gar nicht einem UNESCO Label entsprechen. Wir treffen in der Zwischenzeit einige >Schweizer die auch auf dem Schiff sind die uns erklären, dass Valparaíso sehr enttäuschend sei. Enttäuscht von der Stadt wollen wir auf das Schiff aber vorher noch ein WIFI Lokal aufsuchen das wir mit meiner APP auch finden. Ein kleines Caffè ganz in der Nähe. Dort haben wir WLan vom feinsten und können wieder einmal mit unseren lieben und der Aussenwelt kommunizieren. Nachdem wir das erledigt haben sehen wir per Zufall neben dem Caffè eine buntbemalte Treppe die zwischen den Häusern hoch geht, das reizt uns und wir gehen da hoch. Zum Glück, denn jetzt sind wir plötzlich mitten in spannenden Gassen mit bunt bemalten Häusern die mit viel Aufwand bemalt und verziert sind. So überdecken sie gekonnt, dass die meisten Häuser am zerfallen sind. Die Graffiti sind aber Meisterwerke die es sich lohnt anzusehen. Es hat auch überall herzige kleine Kaffees und Restaurants die zum Essen einladen. So haben wir doch n och einen besseren Eindruck der Stadt erhalten der positiv in Erinnerung bleibt.

Morgen haben wir eine geführte Tour durch die Stadt da sind wir gespannt was sie uns noch zeigen werden. Wir wollten eigentlich noch Santiago besichtigen mit unseren Tischnachbarn, leider haben sie den Ausflug an verschiedenen Tagen und Zeiten so das nicht klappt.

Wir erkunden am Vormittag den Stadtteil links vom Hafen und landen mitten im Marktviertel wo ein heftiges treiben mit Gemüse bis Fisch stattfindet. Etwas weiter draussen hat es ein grosse Einkaufszentrum das wir noch anschauen. Sehr gepflegt aufgemacht und etwas teurer als auf der Strasse.

Nachdem wir zurück aufs Schiff zum Mittagessen sind geht auch schon unsere geführte Tour durch die Stadt los. Wir besichtigen mit 2 kurzen Fotostopps den Stadtteil hinter dem Hügel und fahren dann weiter zum Badeort Vina del Mar recht gepflegt und auf Tourismus ausgelegt ist. Nach 40-minütigem Aufenthalt fahren wir zurück aufs Schiff wo wir schon erwartet werden damit wir auslaufen können.

Schlussendlich sind wir sehr froh, dass wir die Tour erst am 2. Tag erhalten haben so haben wir den UNESCO Stadtteil gesehen der mit dem Bus nicht erreicht werden kann.

Nächste Station Arica 886 Seemeilen

 

38/39. Tag Dienstag/Mittwoch 11.-12. Februar 2020

Es stehen 2 See Tage an bis Arica

Das Meer ist ruhig und wir verbringen die Tage mit Aktivitäten und lesen auf dem Schiff.

Leider etwas bewölkt ist aber bei See Tagen kein Problem.

 40. Tag Donnerstag 13.Febr. 2020

Arica Chiles Nördlichster Hafen an der Biegung der Südamerikanischen Westküste

Arica mit 200 000 Einwohnern liegt nur 18 Km von der peruanischen Grenze entfernt. Dem Binnenstaat Bolivien dient Arica als Import und Export Hafen. Es ist der einzige Zugang zum Meer.

Die Stadt liegt am Fusse des Stadtfelsens Morro, der Felsen ist ein Mahn Mahl des Salpeterkrieges der hier 1000 Soldaten das Leben kostete. 

In Arica steht die einzige Kathedrale Iglesias San Marcos die Gustave Eiffel konstruiert hat und vollständig aus Eisen gebaut und 1876 von Frankreich aus verschifft wurde. Der Stadtteil am Hafen mit schönen Kolonialgebäuden und einer grossen gepflegten Einkaufsstrasse ist ein Besuch wert. Speziell sind auch die Geoglyphen am anderen Ende der Stadt.

Die von der Paracas Kultur stammenden Geoglyphen sind über 5000 Jahre alt sowie auch die vielen Mumien die in der Erde der Hügel gefunden werden. Es sind so viele, dass das Museum keinen Platz mehr hat und sie sie besser in der Erde lassen.

Die Stadt ist wie viele in Südamerika geprägt von extremer Diskrepanz zwischen reich und arm. So sind ganze Strassenzüge total verslumt und daneben hat es recht schöne Häuser und Gärten.

Da kein Sozial System funktioniert hat der Staat früher den armen Leuten eine Behausung zur Verfügung gestellt, diese haben sie aber leergeräumt und das Inventar verkauft so dass sie wieder gleich weit waren wie am Anfang. Neu müssen die Leute 1000 Euro zahlen damit sie mehr Sorge tragen zum erhaltenen. Dies funktioniert etwas besser. Leider wird der Abfall aber immer noch einfach über den Gartenzaun oder hinter das Haus geschmissen anstelle zu entsorgen.

 41. Tag Freitag 14. Febr. 2020 Valentinstag

See Tag

Überfahrt nach Callao Peru 603 Seemeilen

Es wird immer wärmer 24 Grad gefühlt aber 30 Grad.

Das Festland befindet sich ca. 40 Seemeilen Steuerbordseite.

«Eine Reise wird am besten in Freunden und nicht in Meilen gemessen»

 

42/43. Tag Samstag/Sonntag 15-16 Febr. 2020

Callao /Lima

Wir erreichen mit einer Stunde Verspätung Callao da der Verkehr im gigantischen Hafen so gross war und kein Platz zum Einfahren an die enge Quai Anlagestelle war. Der Hafen ist Gigantisch, was da alles auf und abgeladen wird, ca. 30 LKW bringen Mais und ebenso viele warten um es wieder aufzuladen. Stahl und Autos sowie Container und Verladekräne soweit das Auge Reicht.

Nachdem wir angelegt haben und der Ausflug nach Lima erst um 14.30 Uhr angesagt ist möchten wir Callao zu Fuss selber erkunden. Wir werden wieder einmal überall gewarnt wo wir uns bewegen sollen und wo auf keinen Fall. Ist nicht gerade ermutigend, dachten wir doch endlich die schlimmeren Städte gesehen zu haben.

Nachdem der Shuttle Bus uns aus dem Hafengelände gebracht hat laufen wir wieder mal drauflos mit Handy und Portemonnaie gut festgezurrt. 2 Strassen sind passierbar im Rest wird immer wieder von der sehr präsenten Polizei gewarnt.

Wir haben jetzt schon einiges gesehen aber das schlägt alles, mehr zerfallene Häuser als ganze, Löcher in den Strassen und Gehsteigen etc. Wie sieht es denn heute Nachmittag in Lima aus? Da wird im Reiseführer schon gewarnt, dass die schönen Kolonialhäuser alle dem Zerfall gewidmet sind.

Wir werden, denke ich morgen Sonntag eher auf dem Schiff bleiben und geniessen als uns beklauen zu lassen und Bruchbuden zu besichtigen. Schauen wir mal. Nächster Eintrag wird es zeigen!!!

Nachmittag:

Sind positiv überrascht wie sauber die Innenstadt aussieht und welche schönen Bauten sie zu bieten hat. Haben das Kloster, den Hauptplatz mit Regierungssitz sowie Mira Flor besichtigt.

 Werden morgen mit dem Taxi nochmals hinfahren.

Wir fahren mit dem Taxi für 25 Dollar 35 Minuten in die Stadt in das Viertel San Miguel und Mira Flores. Dieses ist sehr gepflegt und es ist viel los. Wir schlendern durch die Viertel und geniessen die 23 Grad und die aufgestellten Leute. Das Taxi holt uns um 15 Uhr wieder am vereinbarten Ort ab aber nicht bevor wir noch einen Piscco sauer probiert haben der sehr gut schmeckt.

Um 18 Uhr legen wir ab Richtung Pitcairninseln.

44-47 Tag Montag-Donnerstag 17-20. Febr. 2020

See Tage

Überfahrt Richtung Westen zu den Osterinseln Hanga Roa Entfernung 2043 Seemeilen.

Der Forscher Ferdinand Magellan gab dem Pazifik seinen Namen im 16. Jahrhundert. Er suchte im Jahr 1519 eine westliche Route zu den Gewürzinseln und traf nach der Durchfahrt der Magellanstrasse auf sehr ruhiges Gewässer das er darauf Pazifik nannte. (ruhiges Gewässer)

Der Pazifische Ozean ist der grösste Ozean der Erde, der voller Geheimnisse, aber auch der grossen Belastung wie Klimawandel, Plastikverschmutzung und Überfischung ausgesetzt ist. Er erstreckt sich über 60 Millionen Quadratkilometer von Kalifornien bis nach China und in bestimmten Regionen über 4300 km tief. Um ein Gefühl zu dafür zu bekommen, wie gross der Pazifik ist, könnte man alle Landmassen der Erde zusammenfassen. Er wäre immer noch grösser.

 

Hanga Roa Grosse Bucht, dies ist die die Bedeutung in der Polynesischen Sprache von Hanga Roa, der einzigen Stadt und Hauptstadt der Osterinsel. Die Einwohner der Insel (ca. 3500) leben einen meditativen und isolierten Lebensstil Häusern in der Nähe Avenida Policarpo Toro der lebhaften Hauptstrasse, wo sich gemütlichen Restaurants Handwerksläden, und Hotels befinden.

Die faszinierende Osterinsel (Rapa Nui oder Rock Island) wurde von dem Niederländer Jacob Roggeveen, der sie am Ostersonntag 1722 entdeckte, auf diesen Namen getauft. Heute ist die Insel am bekanntesten für ihre berühmten Statuen, die rieseigen und mysteriösen Moai, die über den Horizont schauen und alle ausser 7 Stück landeinwärts gerichtet sind.

Insgesamt sind 887 erhalten und werden gepflegt. Die aus Tuff aus dem Ranu Raraku Krater gehauenen Statuen sind zwischen 2.5 Meter und 10 Meter hoch und wiegen ca. 80 Tonnen.

Die Rapa Nui Inseln gehören seit 1997 zu Chile das aber 3700 Km entfernt liegt.

 

 48. Tag Freitag 21.Febr. 2020

Rapa Nui / Hanga Roa Osterinsel

Pünktlich um 8 00 Uhr werden die Anker runter gelassen bei regnerischem Wetter. Wir warten auf die Möglichkeit mit den Tenderbooten an Land zu fahren. Die hohen Wellen ca. 3 Meter hoch schlagen ans Ufer was einem Tender bei der kleinen und Steinigen engen Hafeneinfahrt im Moment dies verunmöglicht. Mit 1 Std Verspätung werden die mit einem gebuchten Ausflug an Land gebracht bei Regen und Nebel. Wir warten ab was eine gute Entscheidung war, denn gegen Mittag lockert es auf und wir geniessen die Insel zu Fuss.

Beindruckt von den Moai Statuen die zahlreich zu begutachten sind. Surfer geniessen die hohen Wellen die nahe am Ufer sich überschlagen. Nach ca. 3 Km Fussmarsch der Küste entlang genehmigen wir uns in einem gemütlichen Restaurant mit WLAN einen letzten Piscco Sauer mit den letzten Chilenischen Sol. Uhii der fährt aber ein!!! Nachdem die Korrespondenz erledigt ist laufen wir soweit möglich Querfeld ein in die Stadt die anders als ausserhalb alles mit Verbundsteinen gefläzter ist und sehr aufgeräumt und gepflegt wirkt. Die Gärten sind sehr schön gepflegt und es hat tolle Blüten zu betrachten. Maura genehmigt sich eine Ananas die frisch ab Pick Up am Strassenrand angeboten wird. Mit fast 2 Std Verspätung legen wir ab Richtung Pitcairn Inseln an denen wir nur vorbei fahren werden.

Nächster Halt liegt 2328 Seemeilen vor uns Papeete Französisch Polynesien

 

49.-50. Tag Samstag/Sonntag 22./23. Febr. 2020

2 Seetage

Die Uhren werden jede Nacht 1 Std zurückgedreht und schenken uns eine längere Nacht.

 51.Tag Montag 24. Febr. 2020

Pitcairninsel (Bounty Bay Passage)

Heute fahren wir an der Pitcairninsel vorbei die bekannt ist aus der Meuterei auf der Bounty, wo die Offiziere William Bligh und Fletscher Christian zusammen mit weiteren 18 Matrosen am 29. April 1789 ausgesetzt wurden.

Die Insel besteht aus einem einzigen bewohnten Teil Adamstown mit gerade mal 48 Einwohnern gemischt aus Tahitianern Indonesiern und Europäern.

Um 08.00 Uhr nähern wir uns der Insel die ganz alleine fast unwirklich auf dem grossen Meer herausragt.

Es nähert sich ein kleines Holzboot und wir rätseln was das für Leute sein könnten. Es stellt sich heraus, dass es 38 Einheimische Inselbewohner sind die bei uns auf dem Schiff ihre Waren verkaufen dürfen. Es ist die einzige Einnahmequelle die sie haben. Sie schleppen Kistenweise meist handgemachte schöne Sachen an die rege gekauft werden.

Nach 3 Std werden sie mit 3 langem Hupen verabschiedet und wir fahren weiter Richtung Papeete Tahiti.

 

52-53. Tag Dienstag/Mittwoch 25.26. Febr. 2020

See Tage

Wir verbringen die Seetage mitlesen (schon das 5 Buch) Vorträge und Aerobic sowie Welt Trivia Spiele am Nachmittag. Die Tage vergehen recht schnell, sind aber dennoch froh, wenn wir wieder einmal Land sehen können.

 

54-55. Tag Donnerstag/Freitag 27./28. Febr. 2020

Papeete Tahiti Franz. Polynesien

Tahiti die grösste der Inseln Französisch Polynesiens ist mit einer Fläche von 1042 km/2 etwas 10-mal keiner als Jamaika. Tahiti Nui, der grössere Teil, ist am dichtesten bevölkert, seine Strassen laufen an der Landenge zu den kleineren Anhängsel Taiarupu (auch Tahiti Iti) zusammen.

Die Bevölkerung von Papeete ist ein buntes Gemisch aus Polynesiern, Chinesen und Europäern vor allem Franzosen. Der Name der Stadt bedeutet Wasserkorb vermutlich ein Hinweis, dass die Siedlung einst an einer Trinkwasserstelle gegründet wurde.

Morgen den 27. Febr. Fahren wir in den wunderschönen Hafen von Papeete der Hauptstadt der Polynesischen Inseln.

Das Wetter ist nach einigen Gewittern der letzten Tage schön aber schwül warm 27 Grad.

Unser Ausflug merken wir knapp vor dem Frühstück, dass er nicht am 27. nachmittags eingetragen ist, sondern am 28. nachmittags. Sehr schade, müssen sofort Pläne ändern was nicht mehr sehr einfach ist.

So gehen wir vorerst zu Fuss in die Stadt die sehr gut erreichbar ist und schauen was angeboten wird. Geplant ist ein Motorrad zu mieten um an einen der Strände zu fahren und die Insel zu erkunden. Natürlich findet sich kein Vermieter, aber ein Auto Vermieter Avis. Da fragen wir nach der will aber über 100 Dollar pro Tag was uns dann doch etwas zu viel ist da wir vom Flughafen Prospekte haben wo dasselbe für 35 Euro zu haben ist. Nach einem Besuch in der Markthall wo sehr tolle Früchte, Perlen und farbige Kleider angeboten, werden sowie einheimische uns fröhlich mit einigen Tänzen unterhalten

So latschen wir umher und suchen nach einem Wifi Point der schnell gefunden ist aber der dich aushungert bis etwas sich bewegt. Dazu habe ich keine Geduld. Also suchen wir einen Strand was ein APP mir ganz in der Nähe anzeigt, so laufen wir bepackt los, aber da ist baden verboten da es ein schöner Park mit Ruderklub etc. ist.

Plötzlich verdüstert sich der Himmel und ein Gewitter zieht auf, so dass wir aufs Schiff gehen und dort baden und ich dies schreibe. Versuchen gegen Abend nochmals in die Stadt zu gehen und in ein Restaurant wo es vernünftige Verbindungen hat.

Zeitverschiebung inzwischen 11 Std. zu der Zeit Zuhause.

Bevor wir den Ausflug am Nachmittag antreten gehen wir noch zu Fuss in die Stadt um verschiedene Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Das Perlen-museum, Tahiti ist bekannt durch die schwarze Perle ist sehr schön aufgemacht und zeigt wie die Perlen gewonnen werden.

Die verschiedenen Regierungsgebäude und Parks vom Präsidentenpalast bis zu Regierungsgebäude ist sehr gepflegt und einen Besuch wert.

Die WLAN Verbindungen bringen mich noch an den Rand der Verzweiflung. Jede Beiz verspricht WLAN das dann nicht schlecht oder nur kurz funktioniert. Schmeisse plötzlich die ganze Elektronik in den Kübel.

Am Nachmittag haben wir noch den inklusiven Ausflug rund um Papeete was dann etwas verspätet gestartet wird. Das Wetter verschlechtert sich ein Gewitter zieht auf und es ist schwül heiss. Wir fahren ca. 20 Km zu einem schönen Wasserfall der in toller Vegetation mit verschiedenen Bäumen umgeben wird. Als nächstes fahren wir den schwarzen Stränden entlang und staunen an den Surfern. Wir halten am Blasloch das sehr lustig ist da die Wassermassen durch ein Loch im Felsen Wasser resp. Luft bei Wellengang hindurchblasen, dass es einem fast wegbläst. Anschliessend halten wir noch an der Bucht wo James Cook das erste Mal an Land ging und heute der älteste Leuchtturm steht.

Um 18.15 Uhr erreichen wir wieder das Schiff das eigentlich um 18 Uhr ablegen sollte, dass alsdann sofort losfährt.

Wir erfahren, dass ab heute keine Gäste für die Unterhaltung mehr an Bord dürfen wegen der Angst des Coronavirus. Somit entfallen alle Vorführungen mit Einheimischen Gästen.

 56. Tag Samstag 29. Febr. 2020

Ein Seetag Richtung Cook Inseln Rarotonga 618 Seemeilen.

Heute erfahren wir, dass keine Kreuzfahrtschiffe mehr an die Aitutaki Insel anlegen resp. Gäste aussteigen dürfen wegen der Corona-hysterie. Daher werden wir 2 Tage in Rarotonga anlegen.

 

57-58. Tag Sonntag /Montag 1. -2. März 2020  

Rarotonga /Avarua Aiutaki Cook Insel

Wir ankern nach 618 Seemeilen pünktlich morgen um 7.30 vor der kleinen Hafeneinfahrt in Avarua.

Rarotonga ist die grösste der 15 Cookinseln. Mit rund 5000 Einwohner aber sehr überschaubar und ruhig.

Der erste Europäer der die Insel sichtetet war Alvaro de Mendana im Jahre 1595. James Cook kartografierte sie rund 200 Jahre später somit wurde die ganze Gruppe nach ihm benannt.

Das Inselleben läuft gemächlich; das ernten von Gemüse und Tropenfrüchten scheint wichtiger zu sein als industrielle Produktion. Der fruchtbare Boden an den Vulkanhängen bringt Zitrusfrüchte, Papayas, Melonen, Tomaten und Bananen hervor.

Unser gebuchter Ausflug führt uns um die ganze Insel und  zeigt uns die vielfältigen Früchte sowie die schönen Strände mit tiefblauen Wasser und weissem Sand bis auf  einen der von Walen gerne an gewissen Monaten besucht wird. Leider regnet es ab und zu heftig und verschwindet aber so schnell wie es gekommen ist.

Morgen möchten wir mit einem Auto oder Roller an einen Strand zum Schnorcheln und baden.

 

 

59.-61.  Tag Dienstag 3. März

3 Seetage Überfahrt nach Auckland Neuseeland 1622 Seemeilen

  1. März die Uhren werden wieder eine Stunde zurückgestellt, dadurch sind wir schon früh unterwegs und Maura hat schon einen tollen Platz ergattert im Schatten der sehr begehrt wird.

Das Meer ist recht unruhig und extrem tief. Wir überqueren am Mittag Seetiefen von 5300 Metern.

Heute haben wir die Hälfte der Weltreise hinter uns.

 

(4. März Tag auf See)

Dieser Tag wird übersprungen den gibt es nicht bei uns. Datumsgrenze.

Die Datumsgrenze ist eine imaginäre Grenzlinie, die vom Nordpol zum Südpol verläuft und den Wechsel von einem Kalendertag zum nächsten markiert. Ihr Längengrad beträgt ungefähr 180 Grad mit kleinen Abweichungen um einige Gebiete und Inselgruppen herum.

 60. Tag Donnerstag 5. März

Seetag

Wellengang 3.5 Meter sehr windig aber 25 Grad warm.  Wasser 28 Grad

Die See wieder sehr tief mit 5350 Metern

 

  1. Tag Freitag 6. März Seetag

„Eine Investition in Reisen ist eine Investition in sich selbst“.   Matthew Karsten

 62. Tag Samstag 7. März 

Ankunft in Auckland Nord Insel Neuseeland

Ehemalige Hauptstadt Neuseelands mit 1 600 000 Einwohnern

Nach einem regnerischen Tag fahren wir am frühen Morgen in den schönsten Hafen ein. Die Aussicht mit der Skyline direkt am Hafen ist sensationell.

Das Wetter wieder schön und angenehm warm.

Nach dem inkludierten Ausflug ins Museum und durch die Stadt, erkunden wir diese noch zu Fuß die sehr gut erreichbar ist. Natürlich darf ein Besuch im Sky Tower mit seinen 220 Metern nicht fehlen wo wir die Aussicht Genießen und wieder einmal mit der Aussenwelt verbunden sind.

Der Besuch war einmalig und faszinierend. Danach erkundeten wir die Stadt zu Fuss und waren begeistert auch von dem sehr schönen und gut besuchten Albert Park mit seinen imposanten Bäumen.

„Ich frage mich, warum die Sonne untergehen will, wenn sie so viel Schönheit getroffen hat“

Ljubomir Nenadovic

Heute Abend geht es weiter nach Tauranga 122 Seemeilen.

 63. Tag Sonntag 8. März 2020

Tauranga Nordinsel Neuseeland

Nach einer ruhigen Nacht sind wir durch den Katikati Eingang in den Hafen von Turanga eingefahren.

Heute möchten wir mit Guido und Margrit mit einem Taxi ins geothermische Tal Whakarewa, wo es surreale Farben, sowie sprudelnde Schlammlöcher (Geysir), zischende Spalten und der eindrucksvolle Pohutu zu bestaunen gibt.

Ein kleiner Pop On- Pop off Bus bringt uns mit weiteren 10 Personen durch schöne Landschaft an riesigen Kiwi Plantagen vorbei ins 70 Km entfernte Maori Dorf mit den dampfenden Geysir Quellen.

Der Fahrer erzählt ununterbrochen über Tauranga und Neuseeland was sehr interessant war.

Das Dorf Whakarewa liegt buchstäblich auf einem Pulverfass, brutzelt es doch ununterbrochen unter jedem Haus und rundherum. Das Wasser ist fast 100 Grad heiss und stinkt entsprechend nach Schwefel.

Auf der Rückfahrt durch neu angepflanzten Wald und an 2 grossen Seen vorbei steigen wir in Rotorua aus, um den schönen Park sowie die Bäderhäuser zu bestaunen die sehr gepflegt werden. Eine Blaskappelle unterhält die Leute in einem Pavillon jeden Sonntagnachmittag, das von vielen Einheimischen gerne genutzt wird.

Neuseeland exportiert 99 % der Kiwis. Die goldenen, man erkennt die Plantagen mit den Zeltförmigen Bäumen werden speziell gezüchtet und sind eine Exklusivität.

Die Bäume die sie neu anpflanzen werden nach 20-25 Jahren geschnitten und für den Hausbau benützt, da sie mit entsprechender Behandlung (Lack) sehr geeignet sind. Tauranga ist eine schnell wachsende Stadt und braucht dementsprechend viel davon.

Der Bus macht noch einen Abstecher kurz vor dem Hafen an der sehr beliebten Küste vorbei die von Surfern aus aller Welt genutzt wird und demzufolge auch gut belegt ist. Neue Hotels und Wohnungen direkt am Strand zeugen davon.

Um 18 Uhr legen wir ab Richtung Napier das 280 Seemeilen entfernt liegt.

„Der beste Weg, die Seele eines anderen Landes zu kennen, ist seine Literatur zu lesen“ Amos Oz

 

 64. Tag Montag 9. März 2020

Napier Nordinsel Neuseeland

Wie geplant erreichen wir um 10.30 Uhr den Hafen von Napier der ca. 1 Km ausserhalb der Stadt liegt und mit dem Shuttle Bus erreichbar ist.

Zu unserem Erstaunen werden wir von 10 Oldtimern mit den dazugehörigen Besitzern im Charleston Styl empfangen. Sie stehen für Fotos gerne und den ganzen Tag da, auch als wir um 16 Uhr wieder zurück müssen dazu noch eine Blaskappelle die spielt bis wir ablegen.

Die Stadt wurde 1931 durch ein Erdbeben der Stärke 7.8 verwüstet, dass das Hauptgeschäftsviertel dem Erdboden gleichmachte, aber den Geist der Stadt nicht brach. Napier ist eine der sonnigsten Regionen Neuseelands mit durchschnittlich 2350 Sonnenstunden pro Jahr.

Die Stadt erkunden wir zu Fuss auf eigene Faust. Sie ist sehr schön aufgemacht mit 80% Häuser im old englischen Style. Es finden sich auch die dazugehörigen Läden wo man noch Kleider und Accessoires zu der Charleston Zeit findet. Ich kaufe für mich eine schöne Fliege die es in allen Varianten gibt. Ein Kleid für Maura lassen wir dann aber sein, da dies Zuhause keine Verwendung finden wird.

Die Leute sind so nett da könnte man wirklich schön gepflegt bei angenehmem Klima wohnen.

Um 17 Uhr verlassen wir Napier Richtung Wellington das 216 Seemeilen vor uns liegt.

Die Fahrt führt uns am Cap Kidnappers vorbei und an der Küste Te Wainohu die von Klippen und schönen weissen Sandstränden umgeben ist.

„Ich würde lieber wenig besitzen und die Welt sehen, als die Welt besitzen und wenig davon sehen“

Alexander Sattler

 65.Tag Dienstag 10. März 2020

Wellington Hauptstadt Neuseeland (Nordinsel)

Wir werden die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Wir fahren mit dem Cable Car auf einen Aussichtspunkt wo wir durch den Botanischen Garten mit Pflanzen und Bäumen aller Art wieder in die Stadt spazieren. Es ist alles sehr gepflegt und die Leute sind super nett, versuchen zu helfen ohne Aufforderung. Leider legen wir um 14 Uhr schon wieder ab.

Nach der Hafenausfahrt fahren wir durch eine breite Bucht in deren Mitte Somes Island (Matiu) eine ehemalige Quarantäne Station und im Norden Mokopuna Island, ein Naturschutzgebiet liegt.

Wir fahren durch die Cook Strasse Richtung Norden, wo wir unser nächstes Ziel Milford Sound ansteuern.

„Wende dein Gesicht der Sonne zu und die Schatten fallen hinter dich“ Neuseeländisches Sprichwort

 66. Tag Mittwoch 11.März 2020

See Tag

Durchfahrt Milford Sound auf der Südinsel Richtung Hobart 1377 Seemeilen.

Wir fahren bei herrlichem Sonnenschein aber kühlen 20 Grad in den 15 Km langen Milford Sound ein. Die Berge rundherum ragen bis 1500 Meter aus dem Wasser. Die beiden Wasserfälle sind 161 Bzw. 152 Meter hoch. Interessant ist die Strömung zuhinterst die wegen dem Wasser des Bowe Falls nach aussen strömt.

 

67.-68. Tag Donnerstag/Freitag 12/13.3. 2020

Seetage Richtung Tasmanien

Die Uhren werden wieder 1 Stunde zurückgestellt (Zeitverschiebung zu MEZ 13 Std.)

Heute bekamen wir die Nachricht, dass wir einige Stationen nicht anfahren dürfen wegen dem Coronavirus. Sind auch gespannt wo wir am Ende der Reise Ausschiffen dürfen, da Italien geschlossen ist.

Wir Navigieren in der Tasmanischen See auf einer westlichen Route wo wir auf eine starke Gegenströmung nach Osten hin stossen, dem sogenannten Ost -Austral -Strom der sich mit dem Südpolarmeer vermischt.

Es gibt 5 Ozeane die 75% der Erdoberfläche bedecken. 94% des gesamten Lebens auf der Welt ist aquatisch. Laut Forschern begann das Leben im Ozean vor etwa 3.5 Millionen Jahren. Heute beherbergt der Ozean die meisten Dominaten Lebensformen des Planeten. Zu diese Lebensformen gehören die grösste Struktur der Welt- das Great Barrier Reef mit über fünftausend Korallenarten.

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19. April 2

Sind im Raum Sardinien die See ist sehr ruhig das Wetter warm aber neblig/dunstig.

Langsam gehen die Vorraete aus, das macht aber nichts einige haben eh viel zu viel auf den Rippenlaughing Auf dem Schiff ist nicht mehr viel los da Inventar gemacht wird und putzen und aufraeumen angesagt ist. Die ganze Crew wird am 25. das Schiff verlassen das ins Trockendock in Marseille geht.

Wir Jassen und geniessen den Tag mit lesen etc.

Sind gespannt, wann wir losfahren koennen, hoffentlich am Morgen frueh, so dass wir noch einen Zug haben in Zuerich.

so long Maura Markus

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19. April

Die See ist ruhig und wir fahren soeben an Sizilien vorbei. Es hat Nebel! sind wir nicht mehr gewohnt!

Haben gestern info erhalten dass wir am 21 Ausschiffen und mit Bussen mit max. 20 Pers. nach Zuerich gefahren werden. Es ist aber noch nicht klar, wann wir losfahren resp. wann wir ca. in Zuerich ankommen werden. Sie versichern, dass es nicht mitten in der Nacht sein wird. Wird eventuell 22. Morgen frueh. Eventuell muessen wir an der Grenze in einen CH Bus umsteigen, lassen uns ueberaschen. Liebe Gruesse

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Fotos Suez und Buffet

Habe einige Fotos hochgeladen

Viel Spass

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Suez Durchfahrt

Gestern sind wir durch den Suezkanal gefahren, welch ein Erlebnis. Als Kreuzfahrtschiff hatten wir das Privileg als erste einzufahren. Schon gigantisch was da gebaut wurde. 

Erschreckend ist aber nur wie die Aegypter ein  schlechtes Gewissen haben muessen, wie ist sonst zu erklaeren, dass alle 500 Meter links und rechts ein Wachturm mit besetzung steht und alle Anlagen die groesser als ein 1 Fam. Haus sind mit Mauern umgeben sind.

Wir hatten fuer die Durchfahrt nur 8 Std. so sind wir um 15 Uhr schon bei Port Said ins Mittelmeer eingefahren. 

Nach ca. 1/2 Std Fahrt ploetzlich ein stopp und das Schiff dreht um 90 Grad und faehrt weiter in Richtung Israel?????????? Nach einer halben Std. die Durchsage, dass ein Med. Notfall eines Passagiers eingetreten ist und die Aegypter in nicht aufnehmen wollen.

So sind wir Richtung Haifa gefahren, einem Helikopter entgegen der um 21 Uhr den Patienten mit einer Winde in voller Fahrt aufgeladen hat. Der Heli war von der Israelischen Armee und voll bestueckt mit Raketen etc.

Jetzt sind wir wieder auf Kurs Richtung Marseilles.

Es ist merklich kuehler und gestern war vermutlich der letzte Tag mit suennela.

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13. April

Gestern haben wir auf dem Schiff Ostern gefeiert, Sie haben sich grosse muehe gegeben und 4 Riesige Schokki Eier gemacht ca. 60 cm hoch und schoen dekoriert. Fuer die die es wollten hatte es im Theater eine Live Uebertragung vom Papa in Rom gegben. Am Abend war wieder einmal eleganter Abend so, konnte man die huebschen Kleider mit Inhalt ausfuehren. Die Show war KLassik mit Kirchlichenm Gesang.

Die Show vorgestern war der Hammer, ein Magic Kuenstler hat uns 45 Minuten lang verzaubert und zum staunen gebracht. Echt Wahnsinn!!!

Heute Abend gibt es ein kleines Abschiedsfest im Theater mit einer Ansprache vom Kapitaen.

Das Wetter immer noch sehr warm, das Meer aber nur noch ca. 27 Grad. Letzte Nacht haben wir die Uhren wieder 1 Std. zurueck gestellt, so sind wir bald an euch angeglichen (2 Std)

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Rotes Meer Ostern

Hallo Ihr lieben, keine Piraten haben uns gekappert, sind jetzt im Roten Meer kurz vor Suez. Werden am 14 in Suez erwartet und nach Plan am 15. die Durchfahrt erhalten. Dauer 11-12 Std.

 

NEU NEU

am 20. werden wir in Marseilles anlegen duerfen. Wir haben die fuer den 21. die Busfahrt nach Zuerich erhalten somit sollten wir am Abend in Zuerich resp. danach in Chur eintreffen.

Heute ist ein Gala Abend angesagt und es wird etwas Ostern  gefeiert mit einem Osterhasen und Stoff Riesen Ei.

 

Liebe Gruesse nach Hause

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10. April

Wir befinden uns auf dem Weg nach Suez, Werden von der Marine der Nato beobachtet und begleitet, da es bedrohung gibt von Piraten. Werden am Abend die Meerenge von Aden durchqueren und dann ins rote Meer einfahren. Muessen in der Nacht alle Beleuchtung abschalten und die Vorhaenge in den Kabinen ganz verdunkeln. Duerfen nicht mehr auf Deck 15/16 bis morgen Mittag. Aber alles paletti. 

Haben soeben mit allen an Bord eine Schweigeminute eingelegt fuer alle Kaempfer des Coro 19 Virus an der Front und an die Opfer.

 

Liebe Gruesse an alle die uns auf dem Blog verfolgen und mit Komentaren begleiten. Freuen uns auf alles angeregte und das  Interesse.

Frohe Ostern

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7. April

Wir haben heute die Nachricht in der Kabine erhalten. dass wir am 20/21. April in Marseilles ausgeschifft werden und nach Hause koennen. Wie wissen wir noch nicht wird aber organisiert.

Naechster Zeitplan Suez 14. April 14 Uhr Lotse an Bord fuer die Durchfahrt Kanal.

Liebe Gruesse an alle und viel Spass beim lesen der leider kurzen Nachrichten.

Wenn wir Zuhause sind folgt ganzer Bericht

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